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Medienbeiträge, Aktionen und größere Veranstaltungen der Freilernerszene.
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es gibt eine neue Initiative, die sich für das Recht frei sich zu bilden einsetzt. Auf ihrer Webseite stellt sie sich vor:

»Wir sind eine Initiative, die sich für das Recht jedes Menschen einsetzt, sich frei und selbstbestimmt zu bilden – auch ohne den Besuch einer Schule. Uns allen gemeinsam ist der Wunsch, dass junge Menschen in Deutschland diesen Weg einschlagen können, ohne dass sie und ihre Familien in Konflikt mit Gesetz und Behörden geraten und Repressalien befürchten müssen.
Dafür leisten wir deutschlandweit und in untereinander vernetzten Landesgruppen Aufklärungsarbeit auf allen Ebenen von Politik, Verwaltung und Gesellschaft.«


Es gibt auch schon eine sehr ausführliche Informationsbroschüre der Initiative:
>> Informationsbroschüre (PDF)

Bitte unterstützt die Initiative Frei-Sich-Bilden! Helft mit sie bekannt zu machen und spendet vielleicht auch gleich etwas, damit sie für ihre Arbeit finanziell  ausgestattet ist! >> Die INFSB unterstützen

Herzliche Grüße,
Immanuel Wolf
Eine Übersicht mit den Veranstaltungen der Freilernerszene in Deutschland und Europa ist hier zu finden: Schulfrei-community.de/wir-treffen-uns
Am 15. April beginnt der Ticketverkauf für das Schulfrei-Festival!

Treffen der Jugendgruppe Septré

Vom 21. bis 30. April  in der Nähe von Stadtroda (Thüringen)

Das Treffen ist für alle jungen Menschen, die selbst frei lernen oder sich für dieses Thema interessieren und sich mit Gleichgesinnten treffen und austauschen möchten. Eine Kinder- oder Elternbetreuung wird nicht angeboten.

Workshopwochenende der Freilerner-Solidargemeinschaft

Vom 28. bis 30. April 2017 findet wieder ein Gesprächstraining als Vorbereitung auf die Kommunikation und die Auseinandersetzung mit Behörden statt. Das Workshopwochende wird von Karen Kern und Sylvia Müller im Rahmen der Freilerner Solidargemeinschaft e.V. organisiert. 
»Ziviler Ungehorsam kann tiefgreifende Ängste auslösen. Ängste, die Eltern und junge Menschen davon abhalten, für ihren selbstgewählten Bildungsweg offen einzustehen und anstatt dessen die vermeintlich einfacheren Wege in den ›Untergrund‹ oder ins Ausland zu wählen. Die Erfahrungen der Familien, die sich bisher schon hierzulande mit den Behörden auseinandergesetzt haben, zeigen aber, dass Änderungen möglich sind. Schaut man der eigenen Angst ins Auge und nimmt sie als Partner mit in diese Auseinandersetzung, dann können Ziele erreicht werden, die vorher unmöglich erschienen, auch wenn sie oft nur mit kleinen Schritten erreicht werden. Auch wir selbst profitieren dann davon mit einem gewachsenen Selbstvertrauen in unsere eigene Kompetenz und Stärke. Das Gesprächstraining bietet Werkzeuge, dieser Angst ins Auge zu schauen, sie an die Hand zu nehmen und mit ihr zu surfen. Wir bieten an diesem Wochenende sowohl Übungen zum Umgang mit der Angst an als auch Gesprächs-Rollenspiele als Training für den Ernstfall. Der Workshop ist gedacht für Eltern und Jugendliche, die sich bereits in einer Auseinandersetzung mit den Behörden befinden oder sich in absehbarer Zeit einer solchen Situation gegenübersehen.« 
>>Weitere Infos und Anmeldung zum Gesprächstraining (PDF)
 

Bußgeldaktion Familie Lehmann/Przybylski

Bitte unterstützt Familie Lehmann/Przybylski mit der Überweisung von kleinen Beträgen und bringt Eure Solidarität mit der Familie und ihrem und unserem gemeinsamen Willen nach Bildungsfreiheit in Deutschland zum Ausdruck.

Ab 11. Mai im Kino:

Berlin Rebel High School

»Versteckt in einem Berliner Hinterhof, befindet sich die wohl verrückteste Schule Deutschlands. Kein Rektor, keine Noten, kein Klassensprecher. Diese Schule wird von den Schülern selbst verwaltet. Sie bezahlen ihre Lehrer selbst, bestimmen was sie lernen wollen und entscheiden basisdemokratisch.  Es klingt wie eine schräge Utopie - doch schon seit vierzig Jahren ist der Traum Realität.  ›BERLIN REBEL HIGH SCHOOL‹ ist der erste Film über das faszinierende Projekt. Der Film begleitet vier Schüler die eines vereint: sie kommen aus den verschiedensten Teilen Deutschlands und sind mehrfache Schulabbrecher. Fasziniert von einer Schule ohne Mobbing und Leistungsdruck, beschliessen sie ihrem Leben eine Wendung zu geben. Sie wollen den höchsten deutschen Schulabschluss machen – das Abitur. Drei Jahre haben sie Zeit eine neue Form des Lernens zu entwickeln.  BERLIN REBEL HIGH SCHOOL gibt Einblick in ein radikal anderes Schulsystem. Während ganz Deutschland über frustrierte Eltern und erschöpfte Lehrer lamentiert, macht dieser Film Hoffnung. Durch die teils schockierenden Schulbiografien der Schüler zeigt er aber auch schonungslos die Schwachstellen unseres Bildungssystems.«
>>Trailer zum Film
>>Webseite zum Film
>>Webseite zur Schule

Zur Kritik der Bildungsfreiheit

Die im Sommer 2016 in der Freilernerzeitschrift eröffnete Diskussion zur »politischen Dynamik der Freilernerszene« hat im November Bertrand Stern mit einem Text fortgeführt, der dazu aufruft, »den Menschen als Subjekt in den Mittelpunkt« zu stellen. Dazu gehört die griffige Forderung, jenseits aller ideologischen Fesseln individuell »frei sich zu bilden« – eine Formel, die seit einiger Zeit in schulkritischen Zusammenhängen immer breiteren Widerhall findet. Lothar Kittstein nimmt das auf, weil es aus seiner Sicht zum Kern der Frage nach der politisch-philosophischen Substanz des Freilernens führt. In seinem Beitrag soll daher erneut und in kritischer Absicht die Frage nach der Freiheit gestellt werden, die, wie sich zeigen wird, untrennbar mit der Frage nach dem Bildungsbegriff verbunden ist.
>>Artikel lesen
Hinweis: Im gedruckten Heft ist in diesem Artikel ein Absatz doppelt und ein anderer Absatz fehlt dafür ganz.  Hier in der Online-Version ist der Fehler korrigiert.

Heft 73 – Was braucht unsere Welt?

Wer oder was ist die Welt? Was gehört zu unserer Welt? Was ist unerläßlich für die Welt? Was sind unsere Grundlagen?

>> Heft bestellen
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Die Freilernerzeitschrift dient dem Austausch und der Vernetzung untereinander.
Unser nächster Einsendeschluss für Beiträge ist der 31. Mai 2017.
Das nächste Schwerpunktthema ist: Sozialisation.
Wir freuen uns über Berichte von Treffen und Aktionen
sowie über Beiträge zu unseren Schwerpunktthemen.
Freilerner.de/mitmachen
Ausgewählte Medienbeiträge der letzten Monate:

03. Januar 2017
Wenn Eltern selbst unterrichten – Wir schicken unsere Kinder NICHT zur Schule

Stuhlkreis, Pausenglocke, Vokabeltest – so etwas kennen diese Kinder nur aus Büchern und dem Fernsehen. Eine Kita haben sie nie besucht und zur Schule gehen sie auch nicht. Illegal? Ganz egal. Ihre Eltern sind der Meinung, dass ihre Kinder in einer offiziellen Bildungsreinrichtung bloß leiden.
(Kostenpflichtiger) Artikel von BILD+

19. Januar 2017
Das Spiel als Schule des Lebens

André Stern im Gespräch mit Nana Brink
Interview im Deutschlandradio Kultur

25. Januar 2017
Sieben Milliarden Weltwunder

Vor 17 Jahren brachen sie zu einer halbjährigen Reise mit ihrem Oldtimer auf - und sind seitdem nicht wieder sesshaft geworden: Zwei Argentinier erkunden mit ihren vier Kindern die Welt
Artikel von SPIEGEL ONLINE

25. Januar 2017
Kritik an der Schulpflicht –
Mehr Freiräume für Kinder und Pädagogen?

In Deutschland muss der Nachwuchs im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern in die Schule gehen. Freie Schulen können eine Option sein, wenn man mit der gängigen Pädagogik unzufrieden ist.
Artikel der Süddeutschen Zeitung

30. Januar 2017
18-jährige Bramscherin filzt zarte Feen und Nixen

Bramsche. Alja Harms ist erst 18 und möchte sich selbstständig machen. Gegenstand ihres kreativen Startups - Feen, Meejungfrauen und andere Zauberwesen aus bunter »Märchenwolle«.
Artikel der Osnabrücker Zeitung

03. Februar. 2017
Freilerner-Solidargemeinschaft: Ein Verein, der die Schulpflicht ablehnt

Wer seine Kinder nicht zur Schule schicken will, begeht in Deutschland eine Ordnungswidrigkeit. Sieht das Jugendamt das Kindeswohl als gefährdet, kann das Sorgerecht entzogen werden. Die Freilerner-Solidargemeinschaft mit Sitz in Markdorf unterstützt Familien, die diesen Weg dennoch gehen.
Artikel im Südkurier

24. Februar 2017
Freilerner-Mutter erklärt:
Warum mein Sohn nicht zur Schule gehen musste

Lernen? Auf jeden Fall. Aber jeden Tag in die Schule gehen müssen? Für Julian Mohsennia ist die Schulpflicht, »dieser Zwangsgedanke«, schon mit sechs Jahren nur schwer zu ertragen. Seine Familie entscheidet sich daraufhin 2005 dafür, nach Kanada auszuwandern, damit Julian nicht eingeschult wird.
Artikel der Kölnischen Rundschau

26. Februar 2017
Daheim auf dem Land und im Internet

Das Aufwachsen als Freilerner gab mir die Freiheit, mich auszuprobieren, die Freiheit, keinen vorgefestigten Weg einschlagen zu müssen. Ich habe Eltern, die keinen Druck ausübten oder »Na, wenn dir Pflanzen gefallen, dann mach doch eine Ausbildung zum Gemüsegärtner « sagten. Das Gefühl, meinen Interessen folgen zu dürfen, mich spielerisch ausprobieren zu können, auch jetzt, mit 26 Jahren, macht mich glücklich.
Artikel in der Freilernerzeitschrift

04. März 2017
Rechnen lernen die Kinder im Supermarkt, Erdkunde am Ätna

In Italien ist Homeschooling erlaubt, anders als in Deutschland. Auch Erika Di Martino unterrichtet ihre fünf Kinder lieber fern der Schule. Ein Gespräch darüber, wie das geht: Eltern als Lehrer.
Artikel der WELT

10. März 2017
Der Prozess

Kafkas Herr K. lässt sich durch das Geschehen treiben. Sein Bestreben beschränkt sich darauf, in Ruhe gelassen zu werden. Selbst wo er nach Erklärungen fragt, geht es ihm nicht um den Erkenntnisgewinn und die Einsicht, mitgestalten zu müssen, wenn Dinge in seinem Sinn geregelt werden müssten. Er will nicht anecken. Er will seine Ruhe.
Artikel in der Freilernerzeitschrift

29. März 2017
Re: Freilerner
Leben ohne Schule

Anders als in vielen anderen europäischen Ländern, ist »Freilernen« in Deutschland nicht erlaubt. Wer seine Kinder dennoch zu Hause unterrichtet, riskiert Streit mit den Behörden bis hin zum Entzug des Sorgerechts. Die Reportage bietet einen Einblick in die Welt der Freilerner in Frankreich und Deutschland und zeigt, in welchem Spannungsfeld die betroffenen Familien stehen.
Fernsehreportage von ARTE

16. Januar 2017
Kein Lehrplan, keine Tests, keine Noten?

Seit vier Monaten arbeite ich jetzt an einer Sudbury-Schule, und ich bin immer noch beeindruckt davon, wie anders unsere Vorstellung von Bildung ist, und ich bin traurig, dass so wenig Menschen davon wissen. In diesem Blogeintrag erkläre ich Hintergründe der Sudbury Philosophie und wie sie sich von traditioneller Bildung unterscheidet.
Blogbeitrag von Alexander Müller

22. Januar 2017
Mathe mit Spaß?

»Und wie soll das mit Mathe gehen?«, diese Frage stellte ich mir besonders intensiv, nachdem unsere Söhne sich entschieden hatten, sich nicht mehr weiter in der Schule zu bilden.
Artikel in der Freilernerzeitschrift

26. Januar 2017
Freilernen in Potsdam
und Berlin

Wir sind in Potsdam und Berlin eingebettet sowohl in eine Freilerner-Gemeinschaft als auch in andere Gemeinschaften, wie
z. B. vegane Familientreffen oder unerzogen-Treffen. Wir treffen uns da abhängig vom Wetter zu Hause, im Park, am See oder im Spielecafé.
Artikel in der Freilernerzeitschrift

31. Januar 2017
Für immer schulfrei

Viele Kinder und Jugendliche verweigern in Deutschland die Schule. Drei Besuche bei denen, die trotzdem lernen
(Kostenpflichtiger) Artikel
im Neuen Deutschland

15. Februar 2017
Gibt es den perfekten Lernort?

Ich persönlich bin nach langem Überlegen und Abwägen zu dem Ergebnis gekommen, dass jeder Ort der perfekte Lernort sein kann. Und ebenso kann auch jeder Ort ein schlechter Platz zum Lernen sein. Ich denke, es geht weniger um die Beschaffenheit des Ortes an sich, sondern viel mehr um die eigene innere Einstellung gegenüber dem Lernen.
Artikel in der Freilernerzeitschrift

24. Februar 2017
»Meine Kinder gehen nicht in die Schule«

Häuslicher Unterricht. Wenn Eltern am Schulsystem zweifeln und die Bildung ihrer Kinder selbst in die Hand nehmen. Wir haben mit einer Freilerner-Mutter gesprochen.
Artikel von Madonna24 (Österreich)

27. Februar 2017
Die Familie wird wirtschafts-kompatibel gemacht

Die Familienpolitik will die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. Klingt gut. Doch der Politik geht es nicht um die Familien, sondern um die Wirtschaft, findet der Journalist Rainer Stadler. Die Politik versuche die Familien den Bedingungen des Arbeitsmarktes anzupassen – mit der Folge ganztagsbetreuter Kinder. Das gilt vielen als alternativlos – Kritik daran, gilt rasch als reaktionär.
Artikel der Bundeszentrale
für politische Bildung

10. März 2017
Freilernen-Schulisch: Ein Versuch der Übersetzung

Wenn es keinen vorgegebenen Lehrplan gibt, dann sieht das auf den ersten Blick sehr chaotisch aus. Viele Pädagogen sagen dann: Das Kind wird überfordert, ihm wird zuviel Verantwortung aufgebürdet, es braucht fixe Strukturen und vorgegebene Ziele. Dahinter versteckt sich meiner Meinung nach die Angst, dass ein Kind von Natur aus aus sich selbst heraus nichts lernen würde.
Blogbeitrag von Karin Siakkos

12. März 2017
Schulfreies Leben und Lernen für Deutschland

Unbeschult aufzuwachsen ist für viele in Deutschland etwas Unvorstellbares. Wusstest Du, dass wir in nahezu jedem Land in Europa die Wahl haben, ob die Kinder zur Schule gehen oder ohne Schule lernen? In einigen Ländern ist dieses Wahlrecht sogar verfassungsmäßig geschützt – beispielsweise in England oder Irland.
Blogbeitrag von
Generation: Freie Kinder

03. April 2017
Darum ist freies Spiel so wichtig

Für Kinder, die heute aufwachsen, ist freies Spiel wichtiger denn je. Niemand von uns weiss, wie die Welt in zwanzig, dreissig Jahren aussehen wird. Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird das Leben noch anspruchsvoller sein, als es heute schon ist. Doch sicher ist: Menschen, die als Kind genug Raum, Zeit und Anregungen für freies, vielfältiges Spiel hatten, bringen bessere Voraussetzungen mit, um mit anspruchsvollen Situationen umgehen zu können. Es wird ihnen leichter fallen, innovativ zu sein und eigene Interessen zu entwickeln.
Blogbeitrag vom Mamablog
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