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Info vom Montag, 20.05.2019
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Schlusspfiff für das Pilotprojekt "Spielgemeinschaft Zug-Aegeri"
Zwei Vereine, gemeinsame Teams im Nachwuchsbereich – so die Idee der Spielgemeinschaft (SG) Zug-Aegeri. Nun läuft das auf drei Jahre ausgelegte Pilotprojekt per Ende Saison 18/19 aus. Zwar war der Vorstand des SC Frosch vom grossen Potential gemeinsamer Teams im Nachwuchsbereich überzeugt. Aufgrund der Erkenntnisse aus der Pilotphase zeigt sich aber, dass die Rückbesinnung auf den eigenen Verein einen grösseren Mehrwert für den Wasserballsport im Kanton Zug bietet. Einzig das Team der Damen wird weiterhin als Spielgemeinschaft geführt. Alle betroffenen Teams des SC Frosch Aegeri wurden durch den Vorstand bereits persönlich über das Ende der SG und dessen Folgen informiert. 
Die Idee "Spielgemeinschaft" in Kürze
2016 entschieden sich die Vereine SC Zug und SC Frosch Aegeri aufgrund allgemeinen Nachwuchsmangels sowie fehlenden Trainingskapazitäten, gemeinsame Sache im Nachwuchsbereich (ausschliesslich dort) zu machen. Beide Vereine profitierten so von Synergien. Die Vereine blieben aber organisatorisch und administrativ eigenständig. Auch die Spielerinnen und Spieler blieben bei nur einem Verein Mitglied.
„Heimkehr“ SG-Teams U13, U15 und U17 – Damen weiterhin als SG
Drei Jahre veranschlagte man für den Pilotversuch. Dieser findet per Ende Saison 18/19 seinen Abschluss. Die gemeinschaftlichen Teams im Nachwuchsbereich der U13, U15 und U17 werden aufgelöst. In Absprache mit den Spielerinnen und Spielern, Trainern und Funktionären schafft jeder Verein wieder eigene Teams und organisiert seine Trainings wieder in Eigenregie.
Unsere Damen spielen aber weiterhin in einer Spielgemeinschaft mit dem SC Zug. Zusätzlich zur bereits laufenden NLD-Meisterschaft wird das Damenteam in der nächsten Saison noch an der U20-Meisterschaft teilnehmen. 
Warum die Auflösung der Spielgemeinschaft gut für den SC Frosch ist
Der SC Frosch profitiert von den Erfahrungen und dem Austausch im Rahmen des Pilotprojekts und kann noch professioneller werden. Künftig werden alle Teams zuhause im Ägeribad trainieren*. Das Trainerteam ist aktuell auf einem top Niveau aufgestellt. Insgesamt werden Kompetenzen zurückgeholt und Prozesse gebündelt, sodass über alle Stufen hinweg ein qualitativ hochwertiges Trainingsangebot „aus einem Guss“ angeboten werden kann.
 * die Damen teilweise noch in Zug
Auch die Übergänge zwischen den Stufen sind fliessender. Zudem ist das gegenseitige Kennenlernen viel einfacher, wenn unterschiedliche Teams gemeinsam trainieren. Gemeinsam und aneinander wachsen lautet die Devise: Man kennt sich bereits, über starre Altersgrenzen hinweg, menschlich wie spielerisch. Das steigert die Performance an Matches – Und es kommt der Idee eines lebendigen Vereins, in dem sich alle kennen und austauschen, zu Gute.
Konkret heisst das:
  • Die Trainings finden fortan zuhause im Ägeribad statt (ausser Damen, die trainieren teilweise auch noch in Zug)
  • Der SC Frosch Aegeri führt zwei neue Trainingsgefässe ein:
    • Nachwuchs-Gefäss: Dieses schliesst die Angebotslücke zwischen den 5-Jährigen Erstschwimmern in der Gruppe „Eisbären“ der Schwimmschule sowie der U13. Trainiert werden soll voraussichtlich jeweils am Montag und Freitag ab 18:00 Uhr**.
    • Jugend-Gefäss: Dieses richtet sich explizit an die Spielerinnen und Spieler der U13, U15 und U17. Sie trainieren gemeinsam. Die U13 zweimal pro Woche, die U15/17 drei Mal.
  • Der SC Frosch Aegeri besinnt sich zurück auf ureigene Kompetenzen und rückt stärker zusammen.
  • Die Anwerbung neuer Mitglieder, insbesondere im Nachwuchsbereich, wird verstärkt. Der Ausbau des Angebots im Rahmen des Niveaus Schwimmschule ebenso.
** kann sich noch ändern. Wir informieren.
Die Auflösung der Teams bedeutet natürlich, dass entstandene Freundschaften auseinander gerissen werden. Wir bemühen uns aber, gelegentliche Treffs zu organisieren, wo die alten Freundschaften auch auf Vereinsebene gepflegt werden können. Privat können bzw. sollen Freundschaften natürlich auch ausserhalb der Vereinsgrenzen weiter bestehen.
Die Auflösung der SG-Teams bedeutet auch, dass insgesamt weniger Kinder und Jugendliche zur Verfügung stehen, um wieder eigene Teams zu bilden. Daher müssen, wie zum Beispiel im Jugend-Gefäss, verschiedene Altersklassen zusammengeführt werden. Auch muss die Anwerbung von neuen Mitgliedern und der Ausbau der Schwimmschule verstärkt werden.
Und dann gibt es noch einige administrative Folgen auf Ebene des Schwimmverbandes.
Wir danken den Trainerinnen und Trainern, den Spielerinnen und Spielern sowie allen Eltern für ihre Offenheit, für die auf sich genommenen Mühen aber auch für die Freude und Leidenschaft, mit der das Pilotprojekt getragen wurde. Unser Dank geht auch an den SC Zug. Zum einen für die Bereitschaft, sich in ein solches Projekt zu stürzen. Zum anderen für die fruchtbaren Gedankenaustausche, die immer reibungsloser gewordene Zusammenarbeit sowie für den persönlichen Einsatz aller und die eingesetzte Zeit.

Euer Vorstand
Fragen? Melde dich bei scfa.nachwuchs@gmail.com oder direkt beim Trainer.
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