Copy
                                                                                       
Diese Mail im Browser betrachten
Frühjahr 2016 - unentschieden, nicht nur was die Witterung betrifft. Fast 5 Monate ist das Jahr alt und es scheint so, als könnte es sich nicht richtig entscheiden. Zu warm oder zu kalt, jedenfalls subjektiv empfunden, objektiv haben die Wissenschaftler wenig Zweifel: Es ist sehr warm. Yoga üben oder es sein lassen? Ich habe in meinen Kursen viele, die voller Enthusiasmus hinzukommen aber auch einige, die gehen...vielleicht damit sie später wieder zurück kommen können.

Ich setze in diesem Newsletter unter anderem die beiden Beitragsreihen fort, die ich im letzten Newsletter begonnen habe. Und empfehle eines der seltenen Bücher, das sowohl für Übende als für Lehrende interessant sein könnte.
„Wohin kommt man durch Yoga?” Man hat sich von sich selbst entfernt, und Yoga bringt einen zurück zu sich selbst. Das ist alles.” (T.K.V. Desikachar)

Dieser Weg zu sich selber, unabhängig von Yogastil, Lebensalter und körperlichen Einschränkungen ist erfahrbar. Er ist eingebettet in das beharrliche Üben und verbunden mit dem Loslassen der Ergebnisse.


 
Das Wurzelchakra

Das erste große Chakra ist im Bereich des Beckenbodens auf Höhe des Steißbeins zwischen Darm und Anus verortet. Sein körperlicher Einflussbereich ist der Beckenboden, Dick- und Enddarm, Verdauung, Knochengerüst, Ischiasnerv und die Nebennieren.

Entsprechend seiner Lage sind die zentralen Themen dieses Chakras Stabilität, Erdung, Lebenswille, Selbsterhaltung, Urvertrauen und Sicherheit.

Ist der Energiefluss hier durch Blockaden geschwächt, dann mangelt es oft an Urvertrauen, die Lebensenergie ist schwach und es wird wenig Lebensfreude empfunden.

Das Grundsymbol ist ein Quadrat mit 4 Blütenblätter. Ihm ist die Farbe rot und das Mantra LAM zugeordnet.

Das Erdelement und die Sinnesfunktion Riechen ist ebenfalls mit diesem Chakra verbunden.


Über das Buch:
Wie erreichen wir mehr Lebensfreude, mehr innere Zufriedenheit?
Patanjalis 10 Gebote für mehr Lebensfreude weisen einen zeitlosen Weg, wie wir jenseits von materiellen Besitztümern und Genüssen Zugang zu einer tief empfundenen Freude in uns selbst finden.

Nicht nur Yoga-Schüler sind fasziniert von der Zeitlosigkeit der Lebensweisheit des Patanjali, jenes mythischen Begründers des Yoga, der die legendären Yogasutras verfasst haben soll. Während sich ersten fünf Gebote damit beschäftigen, wie wir mit anderen Menschen und unserer Umwelt umgehen, widmen sich die anderen fünf Gebote unserem Umgang mit uns selbst. Da geht es um Werte wie Gewaltfreiheit beziehungsweise Sanftmut ebenso wie um Respekt und Wahrhaftigkeit, Bescheidenheit, Gelassenheit und Hingabe.

In 10 Kapiteln stellt die Autorin jeweils ein Gebot vor, erläutert worum es im Einzelnen geht und zeigt anhand von vielen Beispielen und Übungen, wie es gelingen kann, dem Ziel des Gebotes in seinem eigenen Alltag näher zu kommen.

Nachsatz von mir: Für Yogalehrende eignet sich dieses Buch zur Heranführung von Schülern an die komplexe Yogaphilosophie
Bhavanas - ein Gegenmittel gegen Leid - Maitri
 
Es folgen ein paar Ideen zum ersten Bhavana - Maitri, die Sriram in seiner Interpretation des YogaSutra mit Freundlichkeit und Liebe bezeichnet.

Hierbei ist aber nicht die partnerschaftliche Liebe gemeint, sondern z.B. das tiefe freudige Gefühl, das entsteht, wenn einem anderen Menschen etwas Schönes passiert. Liebe im Sinne von Mitfreuen, wenn es jedem Menschen gut geht.

Positive Gefühle beim Anblick des Glücks Anderer. Maitri ist ein starkes Gegenmittel gegen Neid und Eifersucht. Wenn wir Maitri pflegen ( z.B. auch durch eine freudige und liebevolle Einstellung zu unserer Übungspraxis) kann das unsere Fähigkeit zu lieben insgesamt positiv beeinflussen.

Ein Geist, dessen Blick weniger durch Neid, Eifersucht und Missmut verschleiert ist, hat bessere Chancen, das Schöne, das der Welt innewohnt zu erkennen.
In eigener Sache:

Gruppenkurse:

Mitte Mai startete im Yoga Zentrum Krefeld das Frühjahrskursnagebot.Der Einstieg ist jetzt noch möglich.
www.yoga-krefeld.de/kurse.html


Weiterbildung:

Weiterbildung Yoga-Meditation und Sāṃ̣̣̣khya-Philosophie

9 Seminare in drei Jahren

Beginn Frühjahr 2017

Termine in 2017:
04. - 05. März
03. - 04. Juni
14. - 15. Oktober

Nähre Informationen unter www.y-a-a.de/weiterbildung.html

Wir wünschen Euch eine gute Zeit und senden liebe Grüße

Namaste

Birgit und Frank
Share
Tweet
Forward
Copyright © 2016 Frank Hampe, Alle Rechte vorbehalten.


Du möchtest deine Einstellungen ändern?
Du kannst deine Einstellungen ändern oder trage dich aus dem Newsletter aus

Email Marketing Powered by MailChimp