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NEWSLETTER AUGUST 2015

TANZANIA-NETWORK STUDIENTAG | LUST UND FRUST IN DER PARTNERSCHAFTS- UND PROJEKTARBEIT


vom 31. Oktober bis 1. November 2015 in Freising
 
Lust und Frust - Wer hat das noch nicht erlebt in der persönlichen, aber auch in der Projektzusammenarbeit mit Partner/innen in Tansania? Wie in jeder guten Beziehung wechseln Zeiten der Freude und des scheinbar völlig problemlosen Miteinanders mit Phasen des Frusts über die Verständnislosigkeit des Gegenübers.Mit unserem Studientag wollen wir daher einerseits den Fragen und Gründen nachspüren, warum Kooperation auf emotionaler sowie rationaler Ebene oftmals zur beidseitigen Zufriedenheit verläuft. Andererseits aber auch verstehen lernen, wo Defizite und soziokulturelle, persönliche oder auch von außen angetragene Faktoren die Partnerschaftsarbeit oft so schwierig machen.

Wir laden Sie ganz herzlich zur Reflexion und zum Mitüberlegen für "Neu-Ansätze" in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit ein und erhoffen uns mit Ihnen zusammen motivierende Strategien und Lösungsansätze hervorzubringen.

PROGRAMM | ONLINE-ANMELDUNG

UPDATE | SPENDENAUFRUF FÜR NEUEN COMPUTER IN KOORDINATIONSSTELLE

Liebe Freund/innen und Mitglieder des Tanzania-Networks, 

in unserem letzten Newsletter haben wir Sie um eine Spende für die Anschaffung eines neuen Computers gebeten. Dank zahlreicher großzügiger SpenderInnen sind wir unserem Ziel schon ein gutes Stück näher gekommen. Hierfür ein herzliches Dankeschön!

Noch aber haben wir die benötigte Summe nicht zusammen. Deshalb bitten wir Sie erneut freundlichst um eine Spende für die Anschaffung eines neuen Computers. Jeder Beitrag hilft.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Migrationsbewegungen zwischen Afrika und Europa 2015. Bild: Internationale Organisation für Migration (IOM)
 

FAKTEN CHECK | DEUTSCHLAND NICHT ZWEITGRÖSSTES ZIELLAND


Seit die OECD in einer Studie erklärte, Deutschland sei auf Platz zwei aller Einwanderungsländer der OECD-Staaten gerückt, gilt die Annahme, Deutschland sei weltweit eines der beliebtesten Ziele für Migranten. Ein Blick auf globale Wanderungsbewegungen zeigt jedoch: Weder die meisten Arbeitsmigranten noch die meisten Flüchtlinge haben Deutschland oder Europa als Ziel. Die größten Migrationsbewegungen finden in Asien und Afrika statt.

Im Mai 2014 veröffentlichte die "Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung" (OECD) ein Papier unter dem Titel "Migration Policy Debates: Is migration really increasing?" Darin heißt es: "Nach den USA ist Deutschland inzwischen das zweitgrößte Einwanderungsland der OECD, aufgestiegen von Platz acht seit 2009". In der Berichterstattung wurde die Analyse etwas verkürzt wiedergegeben: "Deutschland ist zu einem der attraktivsten Zuwanderungsländer der Welt geworden", schrieb beispielsweise Spiegel Online (siehe dazu auch Die Welt, taz.de, faz.net, Zeit Online, usw.).

Inzwischen ist die Aussage im deutschen Migrationsdiskurs zur Binsenweisheit geworden. Sie findet sich in den Medien immer wieder, zuletzt in der Debatte um die Frage, ob Deutschland ein neues Einwanderungsgesetz braucht: "Deutschland ist nach den USA das zweitgrößte Einwanderungsland der Welt", erklärte beispielsweise der Chef des Kanzleramts Peter Altmeiter (CDU) vor wenigen Tagen in der BILD. Deswegen brauche es die Debatte auch innerhalb seiner eigenen Partei.

Als Argument dient die Annahme inzwischen Migrationsbefürwortern wie -gegnern. Doch ein genauer Blick auf die globalen Migrationsbewegungen zeigt: Die Idee, Deutschland sei "weltweit auf Platz zwei", ist nicht haltbar und wurde so von der OECD auch nicht wiedergegeben.

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Quelle MEDIEN DIENST INTEGRATION

AKTUELLES HABARI  |  WAS KOMMT NACH 2015? ENTWICKLUNGSZIELE AUF DEM PRÜFSTAND


Die (deutsche) Entwicklungspolitik durchlebte in den vergangenen Jahrzehnten einen deutlichen Wandel. Am stärksten gekennzeichnet war dieser wohl vor allem durch die Veränderung der Idee von „Entwicklung“. 

Alte Vorstellungen von „Entwicklung durch Modernisierung“ und „Unterentwicklung aufgrund von Abhängigkeit“ wurden abgelöst. Die neuen Paradigmen entsprechen unserem Zeitgeist: Nachhaltigkeit und Verantwortung des Globalen Nordens sind dabei in der aktuellen Debatte wichtige Schlagwörter.

Die Post-2015-Agenda rechnet mit den Fehlern der Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) ab und verspricht nachhaltige Ziele (SDGs), für die jedoch alle Länder ihren Beitrag leisten müssen. In entwicklungspolitischen Kreisen keimt Hoffnung auf - allerdings auch von einiger Skepsis begleitet: Schaffen es die SDGs, an globalen Strukturen zu rütteln? Was wird bei der breiten Bevölkerung ankommen? Oder sind die SDGs etwa nur eine Neuauflage der MDGs?

Die Verhandlungen über die SDGs werden im Herbst dieses Jahres in New York stattfinden – viele Einzelheiten sind bisher noch ungeklärt. Dennoch hoffen wir, dass sich Ihre Vorstellungen über die internationalen Entwicklungsziele mit dieser Ausgabe des HABARI konkretisieren.

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RÜCKSCHAU HABARI-MAGAZIN


Heute stellen wir Ihnen in unserer Rückschau die Habari-Sonderausgabe 2010 mit dem Thema Jubiläum: 10 Jahre Tanzania-Network.de - Zukunft fair gestalten aus unserem Archiv vor.
 
Das Thema dieser Jubiläumsausgabe lautet „Zukunft fair gestalten!“, welches sowohl das Schwerpunktthema der Vereinsarbeit für die kommenden zwei Jahre einläutet als auch – markiert durch das Ausrufezeichen – als politische Forderung und Aufruf zur aktiven Mitarbeit an Sie alle zu verstehen ist. Das Engagement jedes Einzelnen ist gefragt, sich selbst als verantwortungsvollen und handlungsfähigen Weltbürger zu begreifen und dadurch die gemeinsame Zukunft für alle BürgerInnen, im Norden wie im Süden, ein Stück lebenswerter zu machen. Dafür haben wir in dieser Sonderausgabe zahlreiche Autoren und Autorinnen für Sie versammelt und eingeladen, aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln das Thema „Zukunft fair gestalten!“ zu beleuchten.
Diese Ausgabe unterscheidet sich nicht nur optisch – in doppelter Stärke und mit farbigem Umschlag – sondern auch inhaltlich von anderen Ausgaben. Mit dem Thema „Zukunft fair gestalten!“ umspannt eine große inhaltliche Klammer das Heft, ungeachtet der im HABARI üblichen Kategorien. Es soll der Vereinsgeschichte und den Erfahrungen der vergangenen 10 Jahre (im ersten Teil A) ebenso gerecht werden wie einem breiten Spektrum inhaltlicher Aspekte (Teil B) und der Vorstellung Ihrer eigenen Arbeit als Mitglieder und LeserInnen (Teil C).

Im Inhaltsverzeichnis finden Sie einen Überblick der abgedruckten Artikel. Bestellen können Sie diese wie auch viele andere Habari-Ausgaben hier.

PRESSESCHAU

Jeden Monat stellen wir eine Presseschau zu den Themen Entwicklungszusammenarbeit, Entwicklungspolitik sowie Afrika mit besonderem Augenmerk auf Tansania zusammen

PRESSESCHAU JULI 2015

HABARI - das Magazin

AKTUELLE AUSGABE | JUNI 2015

Was kommt nach 2015? Entwicklungsziele auf dem Prüfstand

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