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NEWSLETTER April 2021

aktuelles HABARI | Altwerden und Altsein – Eine Frage der Würde


 
Kennen Sie schon unser aktuelles HABARI?
Die spannenden Artikel und Erfahrungsberichte drehen sich diesmal rund um das Thema Altwerden und Altsein.

Alter heißt Würde und Respekt – oder ist das ein idealisiertes Klischee? Wie haben sich die Lebensumstände alter Menschen in der sich stark wandelnden tansanischen Gesellschaft verändert, welchen Herausforderungen begegnen sie? Praxisberichte, soziologische Perspektiven und Interviews werfen verschiedene Schlaglichter auf das Thema Alter.

Außerdem in diesem Heft: Aktuelle Nachrichten zu Corona und der neuen Präsidentin, Berichte von Partnerschaftsprojekten und Buchbesprechungen.

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CORONA | Covid 19- Kommission empfiehlt Impfungen

 
Vergangene Woche überreichte die von Samia Suluhu ins Leben gerufene Covid-19-Kommission der Präsidentin ihren Bericht. Darin wird auch die Empfehlung ausgesprochen, in Tansania möglichst bald eine Impfkampagne zu starten. Das 12-köpfige Gremium betonte, die von der WHO gelisteten Impfungen seien effektiv und sicher. Dem hatte der frühere Präsident Magufuli stets widersprochen und erst gar keine Impfungen für das Land bestellt.

Sollte Präsidentin Samia Suluhu den Empfehlungen des Komitees folgen, wird eine der großen Herausforderungen sein, die von Magufuli geschürte Skepsis gegenüber den Impfungen in der Bevölkerung abzubauen und so die Impfbereitschaft zu erhöhen. Der Bericht empfiehlt Impfungen auf freiwilliger Basis und mit der Priorisierung bestimmter systemrelevanter Gruppen und Risikogruppen.

Der Freundeskreis Bagamoyo e.V. stellt auf einer Sonderseite regelmäßige Updates zur Corona-Politik in Tansania zur Verfügung.

Artikel in The Citizen
Corona-Sonderseite von Bagamoyo e.V.
 

KOLONIALISMUS I Deutschland erkennt Genozid an Nama und Herero an

 
Seit vielen Jahren fordern Aktivist*innen, dass Deutschland den Genozid in seiner ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika, dem Schätzungen zufolge mindestens 65.000 von 80.000 Herero und 10.000 von 20.000 Nama zum Opfer fielen, endlich als solchen anerkennt. Seit 2015 verhandeln offiziell auch Delegation der beiden Länder miteinander. Medienberichten zufolge wurde nun eine Einigung erzielt.  Die Bundesregierung hat sich dazu verpflichtet, die "politisch-moralische" Verantwortung für die Gräueltaten deutscher Kolonialtruppen zu übernehmen. Dies beinhaltet ein Schuldeingeständnis, die Bitte um Vergebung sowie die Zahlung von ca.  1,1 Milliarden Euro in den nächsten 30 Jahren. Die Mittel sollen zum Beispiel für den Landkauf, die Landentwicklung, die Wasserversorgung und Berufsausbildung verwendet werden.

Kritik von Nachfahren der Opfer
Vertreter*innen der Herero und Nama kritisierten seit Beginn der Gespräche im Jahr 2015, dass sie selbst nicht mit am Verhandlungstisch sitzen durften. Auch aus den Reihen der namibischen Opposition hagelte es Kritik, dass das Geld an die Regierung und nicht an die Nachfahren der Opfer gehe.

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PRESSESCHAU

 
Jeden Monat stellen wir eine Presseschau zu den Themen Entwicklungszusammenarbeit, Entwicklungspolitik sowie Afrika mit besonderem Augenmerk auf Tansania zusammen

Presseschau April 2021

HABARI – das Magazin

AKTUELLE AUSGABE | März 2021

Altwerden und Altsein – Eine Frage der Würde
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