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NEWSLETTER September 2021

Nächster NetTalk am 13.10.2021 | Die neuen Steuern auf Mobile Payment

 
Geld per Mobiltelefon zu überweisen ist in Tansania eine beliebte und einfache Zahlungsmethode. Um die dringend nötigen Steuereinnahmen zu erhöhen, hat die Regierung ein neues Abgabensystem  auf mobile Geldtransaktionen erhoben, das am 15. Juli in Kraft trat. In der tansanischen Öffentlichkeit führte dies zu Protesten und Missmut. Nach Aussage der Mobilfunkbetreiber hätten bereits Millionen von Kunden, insbesondere im ländlichen Raum, ihre Handy-Transaktionen aufgrund der gestiegenen Kosten eingestellt. Ende August kündigte die Regierung an, die Steuern um 30% zu reduzieren.

Die Besteuerung hat auch Auswirkungen auf die Mobile Money Transaktionen von Deutschland nach Tansania, z.B. an Familienangehörige oder im Rahmen von Partnerschaften.

In unserem NetTalk  greifen wir das Thema auf und diskutieren mit einem Regierungsvertreter, einem*r Mobile Money Agent*in und einer*m NGO-Vertreter*in über die Hintergründe und Folgen der Besteuerung.

Diskussionsteilnehmer*innen:
  • Benny Mwaipaja. Head of Government Communications at Ministry of Finance Tanzania
  • Mobile Money Agent*in
  • Vertreter*in einer NGO
Datum: 13.10.2021 um 18 Uhr (Deutschland)
Ort: Online via
Zoom

Es wird eine Übersetzung vom Swahili ins Deutsche geben.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich über unsere Website an.

Zur Anmeldung


JETZT ANMELDEN I Studientagsreihe #Beziehungsweise - Auf dem Weg zu einem neuen Verständnis in der Partnerschaftsarbeit


Veranstaltungsreihe des Tanzania-Network vom 9. bis 27. November 2021

Zahlreiche Partnerschaften zwischen deutschen und tansanischen Gruppen bringen Menschen unterschiedlicher Lebensrealitäten zusammen. Wir alle wissen, wie wertvoll die regelmäßigen Begegnungen und Austausche sind und wie aus einst flüchtigen Kontakten Freundschaften und nachhaltige Partnerschaften entstehen können. Viel Herzblut fließt in diese Partnerschaftsarbeit und sie hat viel bewegt. Sie fördert das gegenseitige Verständnis und sensibilisiert für globale Zusammenhänge.

Was über Jahrzehnte gewachsen ist, soll zukunftsfähig bleiben. Wie können wir die Arbeit generationsübergreifend so gestalten, dass sie für uns alle relevant und sinnvoll erscheint?

Dafür braucht es Raum für eine ehrliche und kritische Auseinandersetzung mit dem Status quo.

In vier aufeinander folgenden Veranstaltungen möchten wir anhand unserer aller Erfahrungen in der Partnerschaftsarbeit miteinander und voneinander lernen. Dabei geht es sowohl um die historische Entwicklung also auch um aktuelle Debatten, um Partnerschaftsbilder in unseren Köpfen und darum, wie wir denken, handeln und miteinander kommunizieren. Werden z.B. Erwartungen enttäuscht, können Eindrücke und Erfahrungen zur Verfestigung bestehender Stereotype beitragen. Wir wollen die historisch gewachsenen ungleichen Bedingungen in Deutschland und Tansania und die damit verbundenen Macht- und Abhängigkeitsmuster in den Blick nehmen und uns die Frage stellen, welche Rolle Partnerschaften in diesem Gefüge heute und in Zukunft spielen können.

Neben erfahrenen Partnerschaftsengagierten sind explizit (ehemalige) Freiwillige, Schüler*innen und Menschen ohne Vorerfahrung in der Partnerschaftsarbeit willkommen.

Termine:
9.11.2021 : Immanuel Kileo liest aus seinem Buch "Grüß Gott aus Afrika", anschließend moderiertes Gespräch zum Thema Kritisches Weißsein in Partnerschaften.

16.11.2021: Julia Seibert: Historischer Rückblick auf deutsch-tansanische Partnerschaften

26. +27.11.2021: Workshop mit Christoph Pinkert: Auf dem Weg zu einem neuen Verständnis in der Partnerschaftsarbeit: Durch Selbstreflexion mit- und voneinander lernen
 
Zur Veranstaltungsseite I Zum Einladungsflyer

Bitte melden Sie sich über unsere Website an:
Zur Anmeldung (Studientagsreihe)

In Kooperation mit: Berliner MissionswerkArbeitsstelle EineWelt in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

Gefördert von Engagement GlobalMisereor und Brot für die Welt

PRAKTIKUM BEIM TANZANIA-NETWORK | online oder in unserer Geschäftsstelle

 
Praktikant*in für die Unterstützung der Geschäftsstelle gesucht

Zeit:
ab sofort oder später | Dauer: für mind. 2-3 Monate | Arbeitsaufwand: 20 Std./Woche
Ort: digital oder in unserer Geschäftsstelle

Interesse?

Hier geht's zur Praktikumsausschreibung

PUBLIKATION  | Kolonialismus und Klimakrise – 500 Jahre Widerstand


In der Broschüre der BUNDjugend geht es um die Zusammenhänge von Klimakrise, Kolonialismus und Rassismus. Denn die schon heute vom Klimawandel am stärksten betroffenen Regionen liegen im Globalen Süden, die Hauptverursacher im Globalen Norden.

Die Autor*innen knüpfen an die Kritik an weißen Klimabewegungen von Schwarzen Aktivist*innen wie Imeh Ituen, Joshua Kwesi Aikins, dem Black Earth Collective  und vielen weiteren BIPoC Personen aus der Klimagerechtigkeitsbewegung an, die eine Auseinandersetzung mit dieser Verknüpfung von Kolonialismus, Rassismus und der Klimakrise im deutschsprachigen Raum überhaupt erst ermöglichten. Sie wollen dazu beitragen, dass junge Schwarze, Indigene und People of Color (kurz BIPoC) Leser*innen den Kampf für Klimagerechtigkeit als Teil ihrer eigenen Geschichte sehen.

Zur Publikation 

PUBLIKATION  | Afrikanische Feminismen quer durch die Generationen


Publikation der Heinrich-Böll-Stiftung aus der Reihe Perspectives Africa

Die lange Geschichte sozialer und politischer Bewegungen in afrikanischen Gesellschaften ist auch die Geschichte der Auflehnung von Generationen von Frauen gegen die patriarchale Herrschaft, ihre Gesetze und Praktiken. 
Afrikanische feministische Bewegungen sind über die Jahrhunderte - parallel zu den Frauenrechtsbewegungen auf dem nördlichen Globus - gewachsen.  Dabei mussten sich afrikanische Frauen ihren Raum erkämpfen und Antworten finden auf die Bedürfnisse der Menschen in Afrika. Während ältere Generationen von Feministinnen das Etikett „Feminismus“ scheuten, ist die jüngere „afropolitane“ Generation offener, sich explizit der feministischen Sache zu verschreiben. Chimamanda Adichies Aufruf „We all should be feminist“ – wir sollten alle feministisch sein – von 2014 verdeutlicht die Haltung einer neuen Generation von Feministinnen in und für Afrika.

Die Broschüre kann auf der Website der Heinrich-Böll-Stiftung kostenlos heruntergeladen werden.
Zur Publikation 

INSTAGRAM I Kangaspruch und Buchempfehlung des Monats

 
Ein Kanga – ein rechteckiges, großes Baumwolltuch mit buntem Muster – ist mehr als nur ein wandlungsfähiges Kleidungsstück. Jedes Tuch ist mit einer Lebensweisheit, Wunsch, Mahnung oder Ratschlag versehen. Einmal im Monat stellen wir unsere Lieblingssprüche vor.

Unser Spruch des Monats:

🗯 KILA MLANGO KWA UFUNGUO WAKE - Jede Tür hat ihren eigenen Schlüssel 🗯



Unsere Buchempfehlung des Monats September 2021:

"Ein Platz an der Sonne" von Christian Torkler (2018)

Ein Roman über Berlin nach einem Krieg, zerstört und hoffnungslos. Die Entwicklungshilfegelder aus Afrika versickern und die Hauptfigur Josua Brenner hat Sehnsucht nach einem besseren Leben. Der Gedanke an Flucht ins reiche Afrika wird real. Zum Beispiel nach Tansania, wo es Arbeitsplätze gibt, Sicherheit und Sonne.

Fazit: Der Roman „Der Platz an der Sonne“ lädt ein zum perspektivenwechselnden Gedankenspiel zu Flucht, Migration, Heimat und gutem Leben.

Zur Rezension
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PRESSESCHAU

 
Jeden Monat stellen wir eine Presseschau zu den Themen Entwicklungszusammenarbeit, Entwicklungspolitik sowie Afrika mit besonderem Augenmerk auf Tansania zusammen

Presseschau August 2021

Zum Thema Corona haben wir die Meldungen in tansanischen Medien in einer Video-Presseschau zusammengefasst und so die Entwicklung vom Einsatz der Expert*innenkommission im April 2021 bis zum Start der Impfkampagne nachgezeichnet.

Zur Video-Presseschau
 

HABARI – das Magazin

AKTUELLE AUSGABE | Juni 2021

Auf dem Prüfstand: die neue Präsidentin und das Erbe Magufulis
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