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NEWSLETTER MAI 2018

WELTNATURERBE SELOUS | Bieterverfahren für Abholzung eingeleitet

 
Im Weltnaturerbe Selous in Tansania, in der Stiegler’s Gorge am Rufiji River, soll ein Staudamm errichtet werden, der verheerende Folgen für die Umwelt hätte. Die Pläne der Regierung sind ambitioniert, schon im Juli soll mit dem Bau begonnen werden. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat die Regierung vor zwei Wochen das Bieterverfahren für die Abholzung des Gebietes eingeleitet. 

SPENDEN | Wir sammeln weiterhin für unsere Öffentlichkeitsarbeit

 
Wir möchten Ihnen stets in ansprechender Form die verschiedenen Angebote und Aktivitäten von Tanzania-Network übermitteln. So haben wir in den vergangenen Jahren daran gearbeitet, unsere Außenwirkung kontinuierlich zu verbessern. Mit der professionalisierten Webseite, dem neu gestalteten Newsletter und der kompletten Überarbeitung des HABARI ist das ein gutes Stück weit gelungen.
Leider sind wir im Hinblick auf weitere Aspekte unserer Öffentlichkeitsarbeit nicht mehr auf dem neusten Stand. Um Interessierte bei Veranstaltungen und Aktionen direkt ansprechen zu können, fehlen uns u.a. aktuelle Informationsmaterialien, aktualisierte Flyer und Rollup-Banner. Für Gestaltung, Druck und Produktion dieser Materialien benötigen wir Ihre Unterstützung

Da wir Sie auch künftig umfassend informieren wollen, bitten wir Sie herzlich um eine Spende für die Optimierung unserer Öffentlichkeitsarbeit. Wir freuen uns über jeden Beitrag.
 
Bankverbindung:
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BIC: SPBIDE3BXXX
Verwendungszweck:
SPENDE Öffentlichkeitsarbeit
 
Wenn Sie eine Spendenbescheinigung benötigen, melden Sie sich bei unserer Koordinatorin.
Herzlichen Dank!

POLITIK | Problematische Beteiligung der öffentlichen Hand an Graphitmine in Tansania

 


 


Das Tanzania-Network.de hat gemeinsam mit uranium-network.org ein Infoblatt zu einer geplanten Graphitmine in Tanzania verfasst, deren Graphit in einer öffentlich-privaten Partnerschaft, der WiN Emscher-Lippe GmbH (WiN)  in NRW, zu Lithium-Ionen-Batterien weiterverarbeitet werden soll. Die Beteiligung der öffentliche Hand (12 Städte in NRW) wirft insbesondere Fragen zur Wahrung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht auf, da der Betreiber der Graphitmine, Magnis Resources (MR) in der Vergangenheit immer wieder negative Berichterstattung und die Kritik von  Umwelt- und Menschenrechtsgruppen auf sich zog. Das Infoblatt wird derzeit an Landtagsabgeordnete in NRW sowie an die städtischen Anteilseigner*innen verschickt, um zum einen weitere Informationen zum bereits unterzeichneten Memorandum of Understanding (MoU) zwischen WiN und MR zu erhalten und zum anderen auf die Verantwortung der öffentlichen Hand zur Wahrung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten hinzuweisen.

Zum Infoblatt

ZIVILGESELLSCHAFT | Altlas von Brot für die Welt liefert weltweite Daten 

 
Lange Zeit haben die bürgerlichen und politischen Rechte in der entwicklungspolitischen Szene nur eine Nebenrolle gespielt. Anders als noch zu Anfang der 1990er Jahre leben heute aber nur noch zwei Prozent der Weltbevölkerung in Ländern, in denen sie ihre Meinung uneingeschränkt äußern, sich versammeln und auf eine freie Presse zugreifen können. Dies zeigt der Atlas der Zivilgesellschaft, den Brot für die Welt nun herausgegeben hat. Aus den Daten resultiert die Forderung von Brot für die Welt, den Schutz der Zivilgesellschaft  zur Schlüsselaufgabe der Entwicklungszusammenarbeit zu machen. Dass Tansania ebenfalls zu den Ländern gehört, in denen die Zivilgesellschaft zunehmend unter Druck gerät, haben wir in unserem letzten September-HABARI thematisiert.

Download Atlas der Zivilgesellschaft I HABARI zu Zivilgesellschaft

VERSCHULDUNG | Schulden in Tansania wieder Thema

 
Bei der Jahrestagung des tansanischen Entschuldungsbündnisses in Daressalam wurden die Schuldenreports 2018 von erlassjahr.de und MISEREOR vorgestellt. Tansania zählt zu einer der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften Afrikas und die Schuldenindikatoren, das heißt die Verschuldung des Landes im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung, sind derzeit relativ niedrig. Dennoch lässt sich eine problematische Verschuldungsdynamik erkennen. Erst zwei der fünf untersuchten Indikatoren überschreiten kritische Grenzwerte, alle fünf Indikatoren haben sich  im Zeitraum der letzten vier Jahre jedoch um mehr als 10 Prozent verschlechtert.

Zum Bericht

DO-NO-HARM | Gut gemeint ist nicht gut genug

 
Projekte der Humanitären Hilfe sowie der Entwicklungszusammenarbeit greifen in komplexe soziale, kulturelle, ökonomische und politische Systeme ein. Neben den geplanten Wirkungen führt das oft zu Effekten, die nicht beabsichtigt waren. Dies versucht der vor 15 Jahren entwickelte „Do-No-Harm-Ansatz“ zu berücksichtigen. Wenngleich der Begriff „Do-No-Harm“ inzwischen Einzug in das entwicklungspolitische Vokabular gehalten hat, besteht vielfach Unklarheit darüber, was damit konkret gemeint ist. Auch heute noch überprüfen nur wenige Organisationen ihre Projekte bei der Planung in Hinblick auf nicht beabsichtigte Effekte. Deshalb möchte VENRO mit einem Leitfaden das Wissen über nützliche Konzepte und Instrumente des Do-No-Harm-Ansatzes verbreiten und Hilfestellung für ihre Anwendung geben.

GLOBALES LERNEN | Planspiel „Zawadi" verdeutlicht Folgen des Klimawandels


Der BMZ-Besucherdienst bietet immer mittwochs das entwicklungspolitische Planspiel „Zawadi" für Jugendliche an. In dem Planspiel bedroht der Klimawandel die Artenvielfalt im Mandhari-Nationalpark und die Lebensgrundlage der Menschen vor Ort. Ein Projekt der deutschen Entwicklungszusammenarbeit soll die Situation verbessern. Doch können sich überhaupt alle Interessengruppen auf eine Lösung einigen? Das Spiel richtet sich an Schüler ab der 9. Klasse. Die Anmeldung erfolgt per Online-Formular.

Mehr Informationen und Anmeldung

FILMTIPP | Erster kenianischer Superheldinnen-Film

 
Likarion Wainainas Drama "Supa Modo" erzählt die Geschichte der neunjährigen Jo. Das junge Mädchen ist unheilbar erkrankt und träumt davon, eine Superheldin zu sein. Jo bleibt nur noch wenig Zeit und ihr Heimatdorf setzt alle Hebel in Bewegung, um ihren Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen - sie drehen einen Film, in dem Jo die Hauptrolle spielt. Supa Modo war bereits im Rahmen der Berlinale 2018 in der Sektion Generation Kplus zu sehen. Am kommenden Freitag zeigt Africavenir 'Supa Modo' im Delphi LUX in der Kantstraße 10, 10623 Berlin. 

Mehr Informationen


 

PRESSESCHAU

Jeden Monat stellen wir eine Presseschau zu den Themen Entwicklungszusammenarbeit, Entwicklungspolitik sowie Afrika mit besonderem Augenmerk auf Tansania zusammen

Presseschau April 2018

HABARI – das Magazin

AKTUELLE AUSGABE | März 2018

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