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NEWSLETTER April 2021

Rückblick April | NetTalk und Studientag zur politischen Situation


 
Hinter uns liegt ein spannender Monat, in dem wir uns intensiv mit der derzeitigen politischen Situation in Tansania auseinandergesetzt haben.

In unserem NetTalk vom 15. April  haben wir mit unseren tansanischen Gästen, der feministischen Bloggerin Elsie Eyakuze und dem Poeten und Journalisten Mohammed Khelef Mohammed diskutiert, welche Erwartungen mit der neuen Präsidentin Samia Suluhu Hassan verknüpft sind und was ihre Machtübernahme als erste Frau an der Spitze Tansanias aus feministischer Sicht für das Land bedeutet. Die Aufzeichnung des NetTalks ist auf unserem YouTube-Kanal frei zugänglich.
Hier geht's zum NetTalk

Am letzten Wochenende haben wir dann auf unserem Online-Studientag „Politische Weichenstellung: Wohin steuert Tansania“ in den Blick genommen, welche Schritte es auf institutioneller Ebene bedarf, um eine Demokratisierung im Land voranzubringen. Nach 2 Tagen intensiven Inputs und Austauschs hat uns der Kopf gerauscht, so viel Neues haben wir gelernt.  Wir bedanken uns bei allen, die mit dabei waren!

Alle Interessierten, die den Studientag verpasst haben, können sich auf einen filmischen Zusammenschnitt freuen, den wir demnächst bereitstellen. Auch das Juni-HABARI wird sich mit demselben Thema befassen.

Presseschau März 2021| Chronologie der Ereignisse

 
In unserer Presseschau vom März 2021 finden Sie in chronologischer Reihenfolge eine Vielzahl von Artikeln zu den Ereignissen rund um den Gesundheitszustand und den Tod John Pombe Magufulis und der Vereidigung von Tansanias erster Präsidentin Samia Suluhus Hassan. Darüber hinaus gibt es natürlich auch wieder Spannendes zu den Themen Afrika, Entwicklungspolitik und Kolonialismus.

Viel Spaß beim Lesen!

Zur Presseschau

PODCAST I Afrikanische Genderaktivist*innen im Gespräch

 
Am 1. März 2021 feierte die neue Podcast-Serie von Human Rights Watch ‚Power of the Streets‘ ihre Premiere. In acht Episoden werden junge afrikanische Aktivist*innen aus Nigeria, Gambia, Burundi, Südafrika, Malawi, Äthiopien, Tansania und Uganda vorgestellt, die gegen genderspezifische Gewalt und Diskriminierung kämpfen und den Wandel auf dem ganzen Kontinent mitprägen. Sie sprechen über ihren persönlichen Weg im Aktivismus und über die Initiativen, die sie zur Unterstützung von Opfern ergreifen.
 
In Folge 5 mit dem Titel  Taking on the Trolls betont die tansanische Unternehmerin Carol Ndosi, wie wichtig es ist, mehr Frauenstimmen im Internet zu haben. Ihre Arbeit mit #WomenAtWeb setzt sich für die Schaffung von sicheren Räumen für Frauen im Internet ein.

Zu den Podcast-Folgen
 

GEGENREDE I Wie reagiere ich richtig auf rechte Hetze?

 
Viele von uns fragen sich, wie man richtig auf diskriminierende Äußerungen und rechte Hetze reagiert, sei es in den Kommentarspalten im Netz oder bei realen Treffen zum Beispiel mit Kolleg*innen.
Die Initiative ichbinhier e.V. sensibilisiert Nutzer*innen Sozialer Netzwerke, Medienvertreter*innen und politische Entscheidungsträger*innen für das Thema Hass im Netz. Der Verein unterstützt Menschen und Institutionen darin, sich gegen digitale Angriffe zu wappnen, konstruktive Diskussionen zu führen und gegen Hate Speech vorzugehen. Zur Website des Vereins.


Auch das Bildungswerk der Heinrich-Böll-Stiftung bietet regelmäßig Workshops zu Handlungsoptionen bei diskriminierenden Äußerungen an. Beim Argumentationstraining „Gegenargument beim Mittagstisch“ wird Wissen darüber vermittelt, wie rechte und rassistische Argumentationsstrategien und -techniken funktionieren und wie wir mit ihnen umgehen können. Zur Entwicklung effektiver Gegenstrategien spielt neben der inhaltlichen und situativen Auseinandersetzung auch die Reflexion und Stärkung der eigenen Haltung eine zentrale Rolle.
 

VERANSTALTUNGSTIPP | Stadtrundgang in Leipzig zum Thema Mission und Kolonialismus


Kolonialismus in Leipzig? Als Stadt mit einer Jahrhunderte alten (Übersee-)Handelstradition finden sich auch in Leipzig Spuren der deutschen Kolonialzeit: im Zoo, an der Universität, in Museen, in Parks und sogar auf der Messe. Beim Stadtrundgang des Leipziger Missionswerks und der AG Leipzig Postkolonial werden Orte besucht, die koloniale Spuren tragen. Es wird  der Frage nachgegeganen, ob ohne koloniale Erinnerungskultur eine nachhaltige Rassismusbekämpfung möglich ist. Auch das Thema Mission wird dabei eine Rolle spielen.

Für eine begrenzte Teilnehmendenzahl besteht die Möglichkeit, sich der Tour anzuschließen. Bitte melden Sie sich bei Interesse bis 5. Mai 2021 bei Kerstin Berger:  Kerstin.Berger@LMW-Mission.de 

 

PRESSESCHAU

 
Jeden Monat stellen wir eine Presseschau zu den Themen Entwicklungszusammenarbeit, Entwicklungspolitik sowie Afrika mit besonderem Augenmerk auf Tansania zusammen

Presseschau März 2021

HABARI – das Magazin

AKTUELLE AUSGABE | Dezember 2020

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