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NEWSLETTER MÄRZ 2019

ANMELDUNG | Studientag "Diaspora" vom 12. bis 13. April in Köln


Wir laden Sie herzlich ein zu unserem Studientag "One the move: Diaspora – Tansanier*innen in Deutschland“, der in diesem Jahr vom 12. bis 13. April in Köln stattfindet. Sie können sich hierfür auf unserer Homepage online anmelden. 

Menschen tansanischer Herkunft leben nicht erst seit Kurzem in Deutschland. Sie sind schon seit vielen Jahrzehnten Teil unserer Gesellschaft und haben sehr unterschiedliche Lebens- und Familiengeschichten, über die wir uns austauschen möchten.
Wir werden über die familiären Bindungen nach Tansania sprechen und uns mit den soziokulturellen Auswirkungen auf Tansania und Deutschland beschäftigen. Die in Deutschland lebenden Tansanier*innen nehmen auf vielfältige Weise Einfluss auf ihre Herkunftscommunities, etwa durch Social Media oder durch die enormen finanziellen Rücküberweisungen, die zum Beispiel eine große Rolle beim Aufbau von unternehmerischen Existenzen und der Finanzierung von Bildungswegen spielen.
In Zeiten des Rechtsrucks leistet die tansanische Diaspora durch das Einbringen einer afrikanischen oder schwarzen Perspektive auf das Zusammenleben in Deutschland auch hier einen wichtigen Beitrag zu einer weltoffenen und freien Gesellschaft.

Wir freuen uns sehr auf das Miteinander und den spannenden Austausch!

Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen!

Zum Einladungsflyer I Zur Anmeldung

VERÖFFENTLICHUNG | Koloniale Kontinuitäten in der Entwicklungszusammenarbeit 


Die Kolonialgeschichte wirkt bis heute nach. Aufgearbeitet ist sie bei weitem noch nicht, und auch in der Entwicklungszusammenarbeit sind ihre Spuren deutlich erkennbar.
Wie gehen Entwicklungsorganisationen damit um? Wiederholen sie in ihrer Arbeit eurozentristische Muster, die geradewegs aus dem Kolonialismus kommen? Verbreiten sie systematisch das Bild des rückständigen Südens, für den sie Problemlösungen aus dem „entwickelten“ Norden bereithalten? Verstehen sie sich unhinterfragt als Wohltäter für „die Armen“, ohne jene Machtverhältnisse anzugreifen, welche Armut erst verursachen?
All diesen Fragen wird in dem Heft „Koloniale Kontinuitäten“ nachgegangen.  Für 5€ kann es online auf der Homepage der Organisation NETZ bestellt werden.

Mehr Informationen und Bestellmöglichkeit

KLIMAWANDEL  | Fokus "Fridays for Future" auf dem Portal Globales Lernen


Ein verpflichtendes Schulfach Klimaschutz gibt es in Deutschland bisher nicht, aber viele Schulen behandeln das Thema fächerübergreifend oder in Projektwochen sowie Arbeitsgruppen.
Um die Behandlung des Themas in Schule und Unterricht zu erleichtern, sind im neuen Fokus „Fridays for Future“ auf dem Portal Globales Lernen Bildungsmaterialien zusammengestellt, die Ursachen, konkrete Folgen und Auswirkungen des Klimawandels thematisieren. Weiterhin werden Initiativen und Aktionen vorgestellt, die zum Mitmachen anregen und eigene Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

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VERÖFFENTLICHUNG | Buch "Imagine Africa 2060"

 
Imagine Africa 2060. Geschichten zur Zukunft eines Kontinents“ stellt die Vielfältigkeit innerhalb des afrikanischen Kontinents in den Fokus.  Elf Autor*innen entwerfen Szenarien der Zukunft einzelner afrikanischer Länder. Durch die Vielfalt von Sprachen und Stilen soll die Einfalt vieler Denkweisen, Berichte und Geschichten überwunden und der Reichtum der afrikanischen Literturszene widergespiegelt werden. Die Geschichten stellen sich einem ungenierten Rassismus und den populistischen Rufen nach Abschottung entgegen.

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VERANSTALTUNG  | African Book Festival 2019


Einmal pro Jahr findet in Berlin das mehrtägige African Book Festival statt. Hier kommen die bekanntesten Schriftsteller*innen, Poet*innen und Künstler*innen aus Afrika und der Diaspora zusammen.
Das Thema des diesjährigen Festival heißt „Transitioning from Migration“. Wie interpretieren afrikanische Autor*innen das Thema Grenzüberschreitung, physisch, aber auch stilistisch? Wie spiegelt sich persönliche Erfahrung der Veränderung des Lebensmittelpunktes in der Poesie? Welche politischen Umbrüche lassen sich in der Literatur wiederfinden und wie werden diese interpretiert? Und wie können bestimmte Themen neu besetzt werden? Um diese und viele weitere Fragen geht es in den verschiedenen Lesungen, Diskussionen und Konzerten.
Kuratiert wird „Transitioning from Migration“ von der Filmemacherin und international bekannten und preisgekrönten Schriftstellerin Tsitsi Dangarembga aus Simbabwe.

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SCHON GEWUSST? | Robert Koch und seine Versuche an Afrikaner*innen 


Robert Koch wird für seine medizinischen Forschungen bis heute geehrt. Dass dieser Erfolg auf Kosten von Menschen im Globalen Süden entstanden ist, wird jedoch kaum thematisiert.
Weil sich in Deutschland Widerstand gegen seine Versuche formierte, errichtete Koch in der Kolonie „Deutsch-Ostafrika“ ein Schlafkrankenlager. Er führte medizinische Versuchsreihen zur Schlafkrankheit an internierten Afrikaner*innen durch, obwohl sein Medikament starke Nebenwirkungen hatte. Testpersonen entwickelten Sehstörungen, manche wurden blind. Auch anderen europäischen Forschern dienten die Internierungslager in den afrikanischen Kolonien als Experimentierfeld.
Dass afrikanische Menschen als „Versuchsobjekte“ missbraucht wurden, ist leider wenig bekannt. Nach wie vor werden im öffentlichen Raum in Europa, in Deutschland und auch in Berlin Männer für ihre Taten geehrt ohne dieses Kapitel ihrer Geschichte zu erzählen.

Mehr Informationen auf der Homepage von Berlin Postkolonial
 

PRESSESCHAU

 
Jeden Monat stellen wir eine Presseschau zu den Themen Entwicklungszusammenarbeit, Entwicklungspolitik sowie Afrika mit besonderem Augenmerk auf Tansania zusammen

Presseschau Februar 2019

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