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NEWSLETTER FEBRUAR 2018

JETZT NOCH ANMELDEN | Studientag: „Beyond aid – Paradigmenwechsel in der Entwicklungszusammenarbeit? am 17. März in Frankfurt a.M.

 
Auf diesem eintägigen Seminar möchten wir uns kritisch mit der deutsch-tansanischen Entwicklungszusammenarbeit auseinandersetzen, die aktuelle und vergangene Afrikapolitik der Bundesregierung beleuchten und uns der Frage widmen, welche Zukunftsperspektiven Tansania für sich selbst entwickelt hat. Dabei sollen die vorherrschenden Entwicklungskonzepte diskutiert und hinterfragt werden. Die Perspektive wird auch auf die Rolle Tansanias als Akteur in Ostafrika sowie auf den Einfluss islamischer Entwicklungszusammenarbeit gelenkt werden.

Die Teilnahme steht allen Interessierten offen!
Wir freuen uns auf auf ein spannendes Seminar mit Ihnen!

Mehr Informationen  I Zur Online-Anmeldung

PRESSEMITTEILUNG | Straßenumbenennungen in Berlins „Afrikanischem Viertel“: Maji-Maji-Allee statt Petersallee

 
In der gestrigen Pressemitteilung fordern die im NGO-Bündnis „Decolonize Berlin“ engagierten Verbände und Vereine, so auch das Tanzania-Network.de, die Fraktionen der Bezirksverordnetenversammlung Berlin Mitte zur Umbenennung der Petersallee in Maji-Maji-Allee auf.
Sie begrüßen die von einigen Fraktionen in der Presse vorab veröffentlichten Vorschläge zur Umbenennung der Lüderitzstraße und des Nachtigalplatzes, die derzeit noch die Namen der „Gründer“ der ehemaligen Kolonien „Deutsch-Südwestafrika“ (heute Namibia) bzw. Kamerun und Togo tragen.  Die Lüderitzstraße soll zukünftig der Herero-Freiheitskämpferin und namibischen Nationalheldin Anna Mungunda und der Nachtigalplatz dem von den Deutschen ermordeten kamerunischen Widerstandskämpfer Rudolf Douala Manga Bell gewidmet werden.
Auf dieselbe Art und Weise muss nun auch die 1939 von den Nationalsozialisten nach dem kriminellen Begründer von "Deutsch-Ostafrika" Carl Peters benannte Petersallee umbenannt und der tansanische Widerstand gewürdigt werden. In diesem Sinne spricht sich das NGO-Bündnis „Decolonize Berlin“ entschieden für den eingegangenen Vorschlag einer Umbenennung in Maji-Maji-Allee aus, um dem größten Befreiungskampf der deutschen Kolonialzeit mit seinen bis zu 300.000 Opfern zu gedenken.

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung hier.

POLITIK | Oppositionspartei Chadema im Fadenkreuz der Regierung

 
Wie die Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) am Montag berichtete, wurden in Tansania in jüngster Zeit mehrere Oppositionspolitiker ermordet und Journalisten verschleppt. Nach zwei tödlichen Anschlägen auf Chadema-Politiker innerhalb weniger Tage, kam es vergangene Woche in Daressalam zu Protesten, die von der Polizei gewaltsam aufgelöst wurden. Dabei starb eine 22 Jahre alte Studentin durch Schüsse, mindestens vier weitere Demonstrant*innen wurden schwer verletzt. Nach Informationen der Opposition kam es darüber hinaus zu Massenverhaftungen von mindestens 40 Menschen. Für die Anschläge macht die Opposition die Regierung von Präsident John Magufuli verantwortlich.
Die EU schrieb in einer am vergangenen Freitag veröffentlichten Erklärung: „Mit Sorge nehmen wir die aktuellen Entwicklungen zur Kenntnis – sie bedrohen die demokratischen Werte und Rechte der Tansanier in einem Land, das in der Welt für seine Stabilität, Friedfertigkeit und Freiheiten hoch angesehen ist“.

NEUERSCHEINUNG | Tansania –  Ein Land im Umbruch

 
In der druckfrischen Neuerscheinung "Tansania  ein Land im Umbruch" stellen 20 Autor*innen aus Tansania und Deutschland in einer Momentaufnahme das Land vor und berichten von den Herausforderungen, denen die Bürger*innen und die Institutionen gegenüberstehen. Tansania hat in Deutschland viele Freund*innen und auch die Beziehungen zwischen Kirchen und Gemeinden sind lebendig und seit Jahrzehnten intensiv. Ihnen bietet dieses Buch vertiefte Informationen und weitere Einblicke in die aktuelle Lage. 
Herausgeberin ist das Evangelische Missionswerk in Deutschland e.V. (EMW).  Das Buch kann für 5€ über die Website des EMW bestellt werden.

HÖRTIPP | Radiofeature zu den Auswirkungen des landwirtschaftlichen Entwicklungskorridors SAGCOT

 
Um Armut und Hunger in Afrika zu beenden, haben die größten Industrienationen der Welt die "Allianz für Ernährungssicherung" gründet. Sie soll die industrielle Landwirtschaft in großem Stil voranbringen. Dafür wurden riesige Anbauflächen geschaffen - so auch der 'Southern Agricultural Growth Corridor of Tanzania' (SAGCOT) im Süden Tansanias mit einer Fläche, die so groß ist wie Italien.
Auf unserem Studientag zu Megaprojekten und Menschenrechte in Tansania im Herbst 2016 kam der Journalistin und Soziologon Judith Fehrenbacher die Idee, sich in einem Radiofeature mit den Auswirkungen der im SAGCOT-Gebiet lebenden Menschen zu beschäftigten. Sie reiste nach Tansania und befragte die Betroffenen, wie sich ihre Lebensbedingungen verändert haben, und welche Alternativen es zu SAGCOT ihrer Meinung nach gäbe.
Das Radiofeature wurde am 14.11.2017 im Deutschlandfunk gesendet und kann auf deren Website oder in der DlF Audiothek nachgehört werden.

PRESSESCHAU

Jeden Monat stellen wir eine Presseschau zu den Themen Entwicklungszusammenarbeit, Entwicklungspolitik sowie Afrika mit besonderem Augenmerk auf Tansania zusammen

Presseschau Januar 2018

HABARI – das Magazin

AKTUELLE AUSGABE | Dezember 2017

Metropolen – Magnet für Millionen

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