Liebe Arthouse Kino-Gäste

Heute stellen wir unser Flaggschiff und mit seinen 406 Plätzen grösstes Kino vor, das Arthouse Le Paris.
 
Die Architekten Robert Rota und Hans Stäger erhielten 1963 den Auftrag, an der Gottfried-Keller-Strasse 7 ein Geschäftshaus zu planen und erstellen. Ein Kino wurde in dem fünfgeschossigen Haus mit weitgehend verglaster Fassade integriert und als letztes grosses Einzelkino in der Stadt Zürich erbaut.
 
Die Eröffnung des "Cinéma Le Paris" war am 18.7.1963 mit dem Film „Ballade pour un Voyou“ von Jean-Claude Bonnardot.
 
Im Juli 1998 wurde das Le Paris umfassend renoviert, die Zahl der Plätze von 485 auf 406 reduziert, neue Sessel in rotem Plüsch installiert, die Wandbeleuchtungen mit Zebramuster überzogen und das Foyer prägen seither grosse schwarzweiss Fotos von Hollywood-Stars der 1950/1960er Jahre, aufgenommen in Cannes an der Côte d’Azur durch den irischen Starfotografen Edward Quinn. Am 30.7.89 wurde die gelungene Renovierung mit geladenen Gästen gefeiert, als Ehrengast wurde die Witwe von Edward Quinn, Gret Quinn empfangen, die als Dank für die Bereitstellung der Originalnegative einen Le Paris-Ehrenpass auf Lebzeiten erhielt. Gezeigt wurde als exklusive Vorpremiere Tim Tykwers „Lola rennt“. Die offizielle Neueröffnung war dann am 31.7. mit dem Film „The Wings oft he Dove“ von Iain Softley.

Der Kinosaal zählt 311 Plätze, das grosszügige Foyer und die sanft geschwungene Wendeltreppe, die zum Balkon führt, sind sehr stilvoll gestaltet. Mit 95 Plätzen bietet der Balkon ein unvergleichliches Kinogefühl, der grosse Saal entfaltet hier seine ganze Pracht.

Am 1.1.2000 zog sich der bisherige Mitinhaber und ehemalig langjährige Betreiber, Henri Bessire aus Biel, zurück und die Arthouse Gruppe übernahm das Kino ganz.

Seit bald 25 Jahren findet im Le Paris täglich um 12.15 Uhr das LunchKino statt: Filme - stets als Vorpremieren - spielen entweder eine ganze Woche lang oder auch als einzelne LunchKino Special Vorstellung mit vielen nationalen und internationalen Gästen, die ihre Arbeit vorstellen und jeweils für ein Q&A zur Verfügung stehen.
 
Von jeher gehört das Le Paris zu jenen Kinos, die für Qualität bürgen und ist einer der bezauberndsten und stilvollsten Kinosäle der Stadt Zürich.
 
Da steht man nun im Foyer, umgeben von Filmstars in Schwarzweiss, der Blick schweift umher und beinahe erwartet man sie, die Filmdiva, die mit rauschendem Gewand und majestätischem Blick stolz die Treppe herunterschwebt.
 
Nach dem Film, an einem lauen Sommerabend, sind es nur ein paar Schritte ins "Bistro Park Stadelhofen" gleich gegenüber vom Le Paris, dort befeuchtet man sich die Kehle mit einem kühlen Bierchen oder stillt den kleinen Hunger unter dem Blätterdach der Platanen.
Oder man überquert die Tramgeleise und setzt sich für einen Teller Pasta oder das Original-Pepito beim Sechseläutenplatz ins "Restaurant Collana". Im Sommer auf die Terrasse mit Blick auf das rege Treiben auf dem Platz, im Winter drinnen im hellen mit viel Holz und Stein ausgekleideten Restaurant.
 
 
Nun haben wir Ihnen alle unsere Kinos vorgestellt, es schmerzt uns sehr, dass wir die Türen dieser schönen und geschichtsträchtigen Säle noch nicht für Sie öffnen dürfen. Wir vermissen Sie, wir freuen uns auf Sie!


Herzlichst

++ VALENTINSTAG AM 14.2. - LOVE IS IN THE AIR ++

Es gibt so viele schöne Liebesfilme, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist, die besten zu küren. Hier eine kleine Auswahl von drei Filmen, möge der eine oder andere Ihr Herz erwärmen.
 


„Le fabuleux destin d'Amélie Poulain“ von Jean-Pierre Jeunet
Die elfenhafte Amélie lebt inmitten von merkwürdigen und schrägen Nachbarn und sie liebt es, verzagten und gescheiterten Menschen etwas Glück und Freude zu schenken. Eines Tages aber braucht sie selber auch ein wenig Hilfe, um zu ihrem eigenen Glück zu finden.
 

„Brokeback Mountain“ von Ang Lee
Das Westernmelodram ist ein intimes Portrait zweier Cowboys in den 1960er Jahren, die in der Einsamkeit der Prärie ihre Liebe zueinander entdecken. Die strengen Moralvorstellungen der ländlichen US-Provinz verbietet es ihnen jedoch, ihre Liebe in der Öffentlichkeit auszuleben. Grosses Gefühlskino mit hervorragenden Darstellern.
 

„Love actually“ von Richard Curtis
Die romantische, märchenhafte Weihnachtskomödie, gewürzt mit einer gehörigen Prise Kitsch, verwebt die Geschichten von acht Paaren miteinander und mündet in einen herzerwärmenden Liebesreigen. Mit viel britischem Charme und noch mehr britischen Filmstars.
 
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