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28.07.2021

Pressezusammenfassung, 28.07.21
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IV in den Medien

IV-Burgenland: Konjunkturaufschwung mit Wermutstropfen

NÖ. Industrie erreicht Höhepunkt des konjunkturellen Aufschwungs

Allgemein

Umfrage: Nur wenige KMU haben Digitalstrategie für Pandemie

Erwerbslücke bei Frauen wächst

Corona: EU erreichte 70 Prozent Erstimpfungsquote bei Erwachsenen

IWF rechnet mit kräftigem Wachstum und steigender Inflation

Wachstum bei Firmenkrediten im Euroraum auch im Juni verhalten

Eurozone: Wachstum der Geldmenge schwächte sich auf hohem Niveau ab

IV-Mitglieder in den Medien

Hesoun hält Klimaneutralität bis 2040 für unrealistisch

Lenzing hebt Ausblick für das laufende Geschäftsjahr an

Fachkräftemangel: Springer Maschinenfabrik setzt auf Lehrlingsausbildung

Salzburg AG will in Neukirchen ein Wasserkraftwerk errichten

Engel baut größte Spritzgussmaschine aller Zeiten

Gebrüder Weiss wächst in der Slowakei

Zweite ÖBB-Photovoltaikanlage in Vorarlberg läuft

Zumtobel-Tochter Tridonic macht Komponentenmangel zu schaffen

 
IV in den Medien

IV-Burgenland: Konjunkturaufschwung mit Wermutstropfen

Der Konjunkturumschwung ist auch in der burgenländischen Industrie angekommen: Die Auftragsbücher sind voll, die Auftragslage ist hoch, wie die Konjunkturumfrage für das zweite Quartal der IV-Burgenland und der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Burgenland zeigt. Die aktuelle Geschäftslage wird von über 60 Prozent der befragten Betriebe als gut bezeichnet. Zudem sind 75 Prozent mit der Auftragslage zufrieden. „Erstmals seit sieben Quartalen steigen alle abgefragten Indikatoren nach oben“, so IV-Burgenland-Geschäftsführerin Ingrid Puschautz-Meidl. Es gibt jedoch einen Ausreißer: Die zukünftige Geschäftslage geht nach unten. „Die Ausgangslage für das nächste halbe Jahr ist nicht mehr so rosig“, so Puschautz-Meidl. Unsicherheiten betreffend der künftigen Pandemie-Entwicklung sowie Lieferschwierigkeiten aufgrund der Verknappung von Gütern und der einhergehenden Unterbrechung der Lieferketten machen den Industriebetrieben zu schaffen. Nicht zuletzt bereitet auch der andauernde Fachkräftemangel Grund zur Sorge, da etwa 19 Prozent der Betriebe in den nächsten drei Monaten wieder mehr Arbeitnehmer beschäftigen möchten. (27.7. Radio Burgenland Aktuell)

NÖ. Industrie erreicht Höhepunkt des konjunkturellen Aufschwungs

Die Ergebnisse der quartalsweisen Konjunkturumfrage der IV-NÖ zeigen, dass sich der Aufschwung der niederösterreichischen Industrie im zweiten Quartal 2021 fortgesetzt hat. Positiv entwickelt haben sich die Einschätzungen zu den aktuellen Auslandsaufträgen und zur Situation am Arbeitsmarkt, informierte die IV-NÖ. Für die zweite Jahreshälfte sind die beteiligten Unternehmen allerdings wieder pessimistischer gestimmt. Die Detailergebnisse zeigen, dass der Bewertungssaldo für die Geschäftslage im zweiten Halbjahr von +18 auf +8 Prozentpunkte fällt. „Der Höhepunkt des konjunkturellen Aufschwungs dürfte jetzt wohl erreicht sein“, so IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer. Die Durchimpfungsrate müsse erhöht werden, damit der Aufschwung nicht abbricht. (Kurier/NÖ S. 16, NÖN/Regional)

Allgemein

Umfrage: Nur wenige KMU haben Digitalstrategie für Pandemie

Die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung der Unternehmen in den Fokus gerückt, bei den Klein- und Mittelbetrieben (KMU) ist das aber nur eingeschränkt angekommen, legt eine aktuelle Umfrage von Marketagent und medienmanager.at nahe. Demnach haben lediglich 8,8 Prozent der 480 befragten Unternehmer/IT-Beauftragten eine Digitalstrategie im Zuge der Pandemie erarbeitet, bei 16,7 Prozent ist sie künftig geplant. Gut ein Drittel hatte schon vor der Krise eine Digitalisierungsstrategie im Unternehmen implementiert, bei 36,7 Prozent ist sie auch in Zukunft nicht geplant. Elf Prozent der Befragten meinten übrigens, dass sie durch die Corona-Krise zu einer digitaleren Arbeitsweise gezwungen wurden, die sie gerne wieder rückgängig machen würden. (SN S. 21, TT S. 23)

Erwerbslücke bei Frauen wächst

Nur jede zweite Frau wechselt direkt aus der Erwerbstätigkeit in die Pension, wie eine vom Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) und der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (Forba) erstellte Studie ergab. Konkret sind 2019 nur 48,1 Prozent der Frauen direkt aus der aktiven Beschäftigung in die Alterspension gewechselt. Dieser Anteil ist in den letzten zehn Jahren noch um gut fünf Prozentpunkte gesunken. Neben der Branche ist die Unternehmensgröße ein wichtiger Faktor – so gehen in Großunternehmen zwei Drittel lückenlos in die Pension, während es in Kleinbetrieben ein Drittel ist. (Alle TZ)

Corona: EU erreichte 70 Prozent Erstimpfungsquote bei Erwachsenen

In der EU haben 70 Prozent der Erwachsenen mindestens eine Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten. Nach Angaben von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen haben zudem bereits 57 Prozent der Volljährigen den vollen Impfschutz. Damit habe Europa im weltweiten Vergleich aufgeholt. Man müsse die Anstrengungen aber beibehalten. Denn: „Die Deltavariante ist sehr gefährlich“, so von der Leyen. Sie rufe daher jeden und jede dazu auf, sich impfen zu lassen, sofern die Möglichkeit dazu bestehe. (Alle TZ)

IWF rechnet mit kräftigem Wachstum und steigender Inflation

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet trotz einer möglichen weiteren Corona-Welle in vielen Ländern mit einem robusten Aufschwung der Weltwirtschaft. Für 2022 hob der IWF seine Prognose für das Wachstum der globalen Wirtschaft von 4,4 auf 4,9 Prozent an. Das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde heuer zwar um kräftige 6,0 Prozent wachsen, „die wirtschaftlichen Aussichten haben sich aber in den einzelnen Ländern weiter auseinanderentwickelt", betonte der IWF. Der Fonds warnt vor einer Spaltung der globalen Konjunktur durch den Mangel an Impfstoffen in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie vor schneller steigenden Preisen für die Verbraucher. Die Preise dürften demnach heuer in den Industriestaaten um durchschnittlich um 2,4 Prozent zulegen. Für 2022 wurde die Prognose von 1,7 auf 2,1 Prozent erhöht. Auch für die Entwicklungs- und Schwellenländer wird eine höhere Inflation erwartet. (Alle TZ)

Wachstum bei Firmenkrediten im Euroraum auch im Juni verhalten

Das Wachstum bei den Firmenkrediten in der Eurozone ist auch im Juni vergleichsweise schwach geblieben. Die Banken vergaben im Juni wie schon im Vormonat um 1,9 Prozent mehr Kredite an Unternehmen als vor Jahresfrist, wie die Europäische Zentralbank (EZB) bekanntgab. Zum Jahresstart hatte das Plus noch bei rund sieben Prozent gelegen. (Presse S. 14)

Eurozone: Wachstum der Geldmenge schwächte sich auf hohem Niveau ab

Das Geldmengenwachstum in der Eurozone hat sich erneut abgeschwächt. Im Juni legte die breit gefasste Geldmenge M3 im Jahresvergleich um 8,3 Prozent zu, so die Europäische Zentralbank (EZB). Es war die fünfte Abschwächung der Wachstumsrate in Folge. (27.7. handelsblatt.com)

IV-Mitglieder in den Medien

Hesoun hält Klimaneutralität bis 2040 für unrealistisch

„Wir sind als Industrie nicht generell gegen Maßnahmen zur Verbesserung der Klimasituation. Die aktuelle Wetterlage ist für mich kein Indiz, dass sich die Katastrophe einstellt, aber es ist eine Tendenz erkennbar“, sagt Wolfgang Hesoun, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG Österreich. Siemens habe im Portfolio sehr vieles, das zum Klimaschutz beitragen könne, würde also profitieren. Eine Klimaneutralität bis 2040 hält er für unrealistisch. Auch der EU-Plan, 2030 nur mehr erneuerbare Energie einzusetzen, ist aus seiner Erfahrung schwer umsetzbar. „Beispielsweise sollen sechs Terawattstunden Wasserkraft dazukommen. Wenn man sieht, wie lange auch kleine Projekte brauchen, ist das nicht machbar. Das Gleiche gilt für Stromleitungen und für Elektromobilität bis 2035.“ Er verstehe auch nicht, warum saubere Verbrennungsmotoren von vornherein ausgeschlossen werden. Man müsse darauf achten, die Glaubwürdigkeit nicht zu verlieren. Hesoun: „Für die Industrie ist das schwierig, wenn wir Investitionen planen, die zehn, fünfzehn Jahre laufen sollen. Das sind Vorgaben, die gut klingen, deren Umsetzung wir aber bezweifeln. Ich stimme mit der Ministerin übrigens überein, dass es für Österreich ein Vorteil sein kann, neue Technologien voranzubringen und zur Marktreife zu bringen.“ (SN S. 13)

Lenzing hebt Ausblick für das laufende Geschäftsjahr an

Der Faserhersteller Lenzing hat seine Prognose für das Geschäftsjahr 2021 angehoben. Aufgrund der sehr positiven Entwicklung des ersten Halbjahres werde der Gewinn (Ebitda) mindestens auf einem Niveau von 360 Mio. Euro liegen, informierte das oberösterreichische Unternehmen. Allerdings sei das Umfeld weiter durch eine hohe Unsicherheit wegen der Corona-Pandemie geprägt. Im ersten Halbjahr hat sich das Betriebsergebnis der Lenzing AG vor Abschreibungen (Ebitda) nach vorläufigen Zahlen mit 217,8 Mio. Euro mehr als verdoppelt. (Krone S. 5, OÖN S. 9)

Fachkräftemangel: Springer Maschinenfabrik setzt auf Lehrlingsausbildung

Für die Springer Maschinenfabrik in Friesach ist es schwierig, Fachkräfte zu rekrutieren. Die Situation habe sich in den letzten Jahren aber verbessert. „Durch unsere Partnerschaften zur Industrie-HAK Althofen, zur HTL Lastenstraße und zur HTL Mössingerstraße in Klagenfurt sowie zur FH Villach bekommen wir passende Fachkräfte“, sagt Manuel Seiß, Leiter Personalwesen. In den letzten drei Jahren wurden über 100 neue Mitarbeiter, insbesondere Fachkräfte für den Maschinen- und Anlagenbau an den Standorten Friesach, Klagenfurt und Rangersdorf aufgenommen. Besonderer Wert werde auf die Lehrlingsausbildung gelegt. Mit den neu beginnenden Lehrlingen werden 35 Lehrlinge ausgebildet. „Besonders stolz sind wir, dass sich auch immer mehr Damen für eine Lehre bei uns interessieren“, merkt Seiß an. (Kleine/St. Veit S. 18-19)

Salzburg AG will in Neukirchen ein Wasserkraftwerk errichten

Die Salzburg AG hat um den Bau einer Wasserkraftanlage auf Neukirchner Gemeindegebiet angesucht, in diesen Tagen gehen die naturschutzrechtlichen und wasserrechtlichen Verfahren über die Bühne. „Die Projektidee wurde dem Naturschutz und der Landesumweltanwaltschaft bereits vorgestellt. Beide haben das Kraftwerk als genehmigungsfähig eingestuft – unter kleinen Auflagen“, heißt es bei der Salzburg AG. Da im Oberpinzgau – speziell in Neukirchen – der Konsens zum Projekt groß sei, wolle man im Frühjahr 2022 mit dem Bau beginnen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf knapp 20 Mio. Euro. Indes gibt es einen Zuwachs für Flotte. Die neuen 22 E-Obusse der Firma Hess aus der Schweiz sind eingetroffen und stehen seit Dienstag bei der Salzburg AG im Dienst. Weitere sieben E-Obusse sollen im ersten Quartal 2022 folgen. (SN L5+L10)

Engel baut größte Spritzgussmaschine aller Zeiten

In der Montagehalle des Maschinenbauers Engel entsteht am Standort Sankt Valentin derzeit die größte vom Unternehmen je gebaute Spritzgussmaschine: Die beiden Gusseisenplatten, die das „Herz“ der Maschine bilden, sind mehr als vier Meter hoch, rund 1,5 Meter dick und wiegen jeweils mehr als 130 Tonnen. Fertiggestellt wird es die Maschine der Superlative auf eine Länge von 30 Metern bringen. (OÖN S. 11)

Gebrüder Weiss wächst in der Slowakei

Das internationale Transport- und Logistikunternehmen Gebrüder Weiss behält seinen Wachstumskurs auch in der Slowakei bei. Dort blickt man auf ein umsatzstarkes Geschäftsjahr zurück, so René Stranz, Landesdirektor bei Gebrüder Weiss Slowakei. So verzeichnete das Unternehmen im Bereich Landtransport und Home Delivery ein Sendungsplus von rund 40 Prozent. Auf das wachsende Sendungsvolumen hat der Logistikkonzern mit einer Erweiterung seiner Logistikfläche am Standort Bratislava reagiert. Etwa 20.000 Quadratmeter mehr Platz gibt es nun auf dem Areal. Rund sieben Mio. Euro wurden in den Ausbau investiert und dabei auch ökologische Aspekte berücksichtigt. (VN D1)

Zweite ÖBB-Photovoltaikanlage in Vorarlberg läuft

Nach dem Bahnhof in Hohenems hat die ÖBB-Infrastruktur AG nun auch am Dach des Aufnahmegebäudes am Rankweiler Bahnhof eine Photovoltaikanlage installiert. Es handelt sich dabei um den zweiten Bahnhof Vorarlbergs, der zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbarer Solarenergie versorgt werden kann. Dazu zählt neben dem Bahnstrom auch die Versorgung aller Gebäude, Anlagen und Containerterminals. Ein weiterer wichtiger Meilenstein für CO2-neutrale Energieformen, der die ÖBB zu einem klaren Vorreiter in Sachen Stromgewinnung aus Solarenergie macht. Die nächsten Projekte sind in Langen am Arlberg und Wolfurt geplant. Weitere Standorte würden bereits evaluiert. (VN B1, NVT S. 15)

Zumtobel-Tochter Tridonic macht Komponentenmangel zu schaffen

Beim Tochterunternehmen Tridonic der Zumtobel Gruppe haben sich im Mai und Juni aufgrund eines Mangels an Elektronikkomponenten und Halbleiter-Mikrochips rund 170 Mitarbeiter in Kurzarbeit befunden. Dennoch geht Zumtobel für das Geschäftsjahr 2021/22 weiterhin von einer Steigerung des Gruppenumsatzes um vier bis sieben Prozent aus. (27.7. VN D2, NVT S. 16-17)