Tag der Bildung am 13.01.2016
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10.12.2015
 
 

Neue Informationen zum Tag der Bildung am 13. Januar 2016

 
 
 

 

Bildung - unsere wertvollste Ressource

Mit einem Manifest und einem Tag der Bildung am 13. Januar 2016 fordern die Bildungsinstitutionen und -verbände von den Volks- bis zu den Hochschulen und die Eltern- und Schülerorganisationen gemeinsam ein Umdenken und rufen dazu auf, gezielt in den Bildungsplatz zu investieren. Der Verband der Zürcher SchulpräsidienVZS, der Verband der Schulleiterinnen und Schulleiter des Kantons Zürich VSLZHsowie der Zürcher Lehrerinnen und Lehrerverband ZLV und der Verband der Zürcher Sekundarlehrkräfte SekZH sind Erstunterzeichnende und unterstützen das Manifest der Bildung. Der Tag der Bildung ist der Auftakt zu einer Bildungsoffensive, mit der wir aufzeigen wollen, dass Bildung unsere wertvollste Ressource ist.
Bildung kostet
Die Ausgaben für das Bildungswesen gehören zu den grössten Budgetposten der öffentlichen Hand. Je nach Kanton sind es zwischen 18 und 34 Prozent der kantonalen Gesamtausgaben. Uns ist bewusst, dass ein Kanton seinen Finanzhaushalt im Griff halten muss. Die Schulen sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und sorgfältig mit den Mitteln umzugehen. Bildungsökonom Stefan Wolter plädierte in einem Artikel des Tagesanzeigers aber für Sparmassnahmen, «die die Schülerinnen und Schüler möglichst wenig betreffen». Das wäre ganz im Sinn der Eltern.

 

Sparen in der Bildung ist heute kein Tabu mehr

Die Kantone müssen sparen. Und sie tun das immer häufiger auch bei der Bildung. Eine Erhebung des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) bei seinen kantonalen Mitgliederorganisationen zeigt: Zwischen 2013 und 2015 haben die Deutschschweizer Kantone mindestens 265 Millionen Franken im Bildungsbereich eingespart. Für die Jahre 2016 bis 2018 sind sogar noch umfassendere Abbaumassnahmen von mindestens 536 Millionen Franken geplant. Wo wird in den anderen Kantonen gespart? Zum Beispiel im Kanton Aargau trifft es das Fach «Deutsch als Zweitsprache». In den nächsten vier Jahren sollen bei diesem Förderangebot für Kinder mit Migrationshintergrund rund 11 Millionen gespart werden. Weiter sollen im Kanton Luzern die rund 20 000 Kantons- und Berufsschüler eine Woche mehr Ferien beziehen. Und die Eltern von Mittelschülern sollen höhere Schulbeiträge zahlen müssen. Der Kanton Zürich will ab 2016 bis 2019 jedes Jahr insgesamt 49 Millionen Franken bei der Volksschule, den Mittelschulen und der Berufsbildung sparen. Wo konkret gespart wird ist noch nicht bekannt. Auch noch nicht erfasst sind dabei die Sparmassnahmen der einzelnen Gemeinden.

 

Wie können Sie den Tag der Bildung unterstützen?

Am Morgen beabsichtigen verschiedenen Schulen im ganzen Kanton Zürich einen „Tag der offenen Tür“ durchzuführen. Fragen Sie in der Schule Ihres Kindes nach, welche Aktivitäten zum Tag der Bildung geplant sind. Wenn noch nichts vorbereitet ist, regen Sie die Schulleitung und Lehrpersonen an, sich für den Tag der Bildung einzusetzen. Unterstützen Sie als Elternrat die Schule Ihres Kindes mit einem Kaffee- und Informationsstand. Mobilisieren Sie die Eltern Ihrer Schule vorbeizukommen und über Sparen in der Bildung zu diskutieren. Wo ist sparen in der Bildung aus Sicht der Eltern tabu, wo sehen Zürcher Väter und Mütter Möglichkeiten in der Bildung zu sparen?
Uns ist bewusst, dass der Zeitplan bis zum 13. Januar 2016 sportlich ist, zumal die Weihnachtsferien vor der Türe stehen. Wir sind aber der festen Überzeugung, dass die Situation ernst genug ist, einen Sondereffort zu leisten, damit die angekündigten Sparmassnahmen unsere Kinder möglichst wenig betreffen.
 
Auf der Website www.tagderbildung.ch finden Sie Informationen zu den weiteren Aktivitäten am Tag der Bildung. Unter anderem sind am Nachmittag ein zentrales Podium mit Bildungsdirektorin Silvia Steiner und Vertreterinnen und Vertretern aus Bildungsinstitutionen, Politik, Wissenschaft und Kultur und eine Kundgebung geplant. Auf www.tagderbildung.ch können Sie als Mutter oder Vater eines Schulkindes im Kanton Zürich unser Anliegen mit Ihrem Namen und/ oder einer Spende unterstützen. Wir bitten Sie, diese Nachricht auch an Ihre Freunde und Bekannten weiterleiten.
 
Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung!
 
Ihr KEO-Vorstand
 
 
 
 
 
 
 
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