Copy
Nachrichten aus dem INJUversum | Nr. 75, 1. Mai 2021

Das alljährliche Geschenk-Empfehlungs-Feuerwerk zum Muttertag nächste Woche ist im vollen Gange. Wir nehmen den Tag als unfassbare Erinnerung daran, dass nach über einem Jahr Home-Office-meets-Haus-Betreuungs-Doppelbelastung niemand wirklich entlastende Lösungen für Eltern umgesetzt hat. Weil wir das leider nicht tun können, versuchen wir mit einer archetypischen Betrachtung zumindest für etwas innere Freiheit zu sorgen. 
Außerdem haben wir die Mütter-Ratgeberinnen vom Mamsterrad-Podcast gefragt, wie sie sich in dem Trubel treu bleiben. Und (natürlich) auch allen Nicht-Müttern ein paar Geschenkideen herausgepickt und einen Rabattcode für unseren Shop eingerichtet.

 
 
DIE MUTTER IN DIR - plus mindestens 6 weitere Deiner Anteile

Eine fantastische Frau, mit der wir zusammenarbeiten, hat uns dazu gebracht, Persönlichkeiten in ihren Anteilen zu betrachten. Hä? Ja: Jeder und jede von uns hat männliche und weibliche Anteile, neugierige und sicherheitsbedürftige, unkaputtbare und verletzliche. Man kann solche Anteile auch archetypisch sehen (so tut es unsere Freundin) und findet dann in jeder Frau sieben antike Archetypen - sieben griechische Göttinnen. Für Männer klappt das genauso, mit Göttern, aber weil ja Muttertag ist, schauen wir auf weibliche Archetypen. Los geht's mit Demeter, der Mutter, hier links im Bild. 
Die Sache mit Demeter ist, dass sie eigentlich eine von (mindestens) sieben Anteilen einer Frau ist, die jeweils unterschiedlich stark angelegt sind und gelebt werden. Die Mischung macht die Persönlichkeit - und verändert sich im Lebensweg. Eine Frau, bei der die Liebhaberin Aphrodite (rechts) und die Kriegerin=Geschäftsfrau Athene am stärksten sind, kommt völlig anders daher als jemand, die zunächst die freie, entdeckungslustige Artemis lebt und mit dem Mutterwerden ihre Demeter-Qualitäten und ihre Hestia zelebriert, die für Häuslichkeit und Wellbeing steht. So viel zum"Eigentlich". Seit Corona aber sind Frauen mit Kindern fast rund um die Uhr in der Mutterrolle - täglich grüßt die Demeter. Was die innere Aphrodite wollen könnte oder ob Artemis andere Pläne hatte? Gerade nicht dran.
Was wir damit sagen wollen? Dass wir einerseits sehen und würdigen wollen, wie außerordentlich Mütter (und Väter und Kinder) durch die Pandemie gefordert werden. Weil sie gerade fast nichts sein dürfen als Mutter Demeter - in engster Partnerschaft mit Hestia, die für drei Mahlzeiten am Tag sorgt, und Athene, die sich vom Esstisch aus in die beruflichen Schlachten wirft (hier links abgebildet).
Andererseits laden wir mit dieser etwas abstrakten Perspektive dazu ein, sich an die eigene innere Vielfalt zu erinnern - auch wenn manche Facetten gerade kaum Ausdruck finden. Fünf Minuten Tagträumen darüber, was der inneren Aphrodite gefallen könnte, sind kein doofer Gegenpol zu fünf Stunden Haushalt-Home-Schooling. Oder: In welches Abenteuer würde sich Deine Artemis jetzt am liebsten stürzen?
Vielleicht schafft es auch Entlastung, die Anteile "Mutter" und "Haushälterin" gedanklich zu trennen - und damit den Aspekten, die wirklich zur emotional versorgenden Mutter gehören (und nicht zur Köchin und Aufräumerin), wieder liebevoller entgegentreten zu können. In diesem Sinn: Einen facettenreichen, liebe- und genussvollen Muttertag Euch!
Die hier kaum behandelten 6. und 7. Anteile sind übrigens Hera, die stolze Ehefrau, und Persephone, die Tochter (rechts im Bild). Wer tiefer einsteigen oder sich gar bei einer Beschäftigung mit den eigenen Anteilen begleiten lassen will (z.B. um Verschüttetes freizulegen oder innere Konflikte auszusöhnen), melde sich bei uns, dann vermitteln wir den Kontakt zu Sabine Sohn, unserer Inspirationsquelle in diesem Themenbereich. 


 
---  D E R   W E R B E B L O C K  ---

Weil man nicht immer (nur) INJU schenken kann, haben wir hier noch ein paar andere Ideen für Euch:

FÜR MÜTTER, DIE ES GERADE ERST WERDEN:
alle Infos, die man braucht für Ruhe und Gelassenheit: Buch Guter Hoffnung von Kareen Dannhauer, die Hebammen-Erfahrung verbindet mit neuesten Forschungsergebnissen und einem klug-liebevollen Blick aufs Mutterwerden (wie auch der Podcast Hebammensalon mit Kareen Dannhauer und Sissi Rasche)

FÜR MÜTTER, DIE ES SCHON ETWAS LÄNGER SIND:
die bestärkenden, entspannenden, Haltung-aufrichtenden Lektionen von Elena Lustigs ProAgeYoga, für heiter gelassenes und körperlich wie geistig flexibles Älterwerden - als Buch oder als Kurs.

FÜR  MÜTTER, DIE GERADE BESONDERS VIEL ZUSPRUCH, PFLEGE UND LUXUS VERDIENEN:
fantastische Objekte und Kosmetik beim inhaberingeführten Wunderkammer-Salon MDC Berlin, der zu unserer großen Ehre nun auch INJU verkauft (Behandlungen corona-bedingt leider wieder nicht möglich)

UND ZU GUTER LETZT
empfehlen wir INJU-seits dieser Tage BALANCE: Bringt die Rastlosen zur Ruhe und die Müden in ihre Kraft - die Basis für alles, was in den nächsten Wochen noch auf uns wartet. Mit dem Code MAMA kriegt Ihr im INJU-Webshop bis einschließlich Muttertag 15% Rabatt auf alles.

 

JUDITH MÖHLENHOF und IMKE DOHMEN: MAMSTERRAD

Seit über 100 Folgen sorgen Judith und Imke mit ihrem "Podcast-Quickie" Gemeinsam aus dem Mamsterrad für 15-minütige Audio-Auszeiten in durchgetakteten Eltern-Tagen. Imke (im Bild rechts) ist Therapeutin und Coach für Mamas; Judith Medienmacherin und Bloggerin.
INJU und die Beiden verbindet der Fokus auf das, was man selbst als richtig erkennt und schlicht braucht - anstatt auf fremde Ansprüche und Perfektionismus. Weil die Mamsterrad-Macherinnen damit insbesondere unter Müttern eine Lanze dafür brechen, sich vom alles-wissenden Außen nicht wahnsinnig machen zu lassen, sondern sich auf den inneren Kompass und auf Selbstfürsorge zu verlassen, finden wir sie ziemlich true. Im True-to-what's-INJU-Interview erzählen uns Judith und Imke, wie sie den langen Ausnahmezustand bewältigen und was sie, nicht nur am Muttertag, glücklich macht. Vorhang auf!

WAS BRINGT EUCH AN EURE GRENZEN - UND WAS WIEDER ZURÜCK ZU EUCH?
Imke: Richtig aufreibend ist ja momentan der ständige Spagat zwischen Distanz-/oder Wechselunterricht und dem Job. Da hilft nur ein komplett entschleunigtes Wochenende – Handy aus und gaaanz viel Familienzeit ohne Verpflichtungen.
Judith: Der ständige Wechsel nimmt auch mir ganz schön die Puste – kaum hat man sich an ein Modell gewöhnt, fängt, zack, das Umplanen von vorne an. Ich baue mir kleine Achtsamkeitsinseln: Zum Beispiel auf dem Rad schalte ich das Gedankenkarussell aus und höre aufmerksam, was eigentlich gerade zu hören ist oder rieche mal bewusst hin, sowas.


WAS MACHT IHR ENTSCHIEDEN ANDERS ALS ALLE ANDEREN?
Judith: Vermutlich: nichts. Ich renne, stolpere, fluche, falle, stehe wieder auf, lache, ernähre mich nicht immer toll, schlafe grundsätzlich zu wenig, meckere und liebe meine Kinder wahrscheinlich genau wie andere Eltern auch. Okay, und ich mache mich an der Stelle eher über mich lustig, als mich dafür schlecht zu fühlen – mit Humor ist einfach alles leichter.
Imke: Aber genau das ist es doch: Wir gehen weniger hart mit uns selbst ins Gericht, weil wir gelernt haben, Empathie zu zeigen und Verständnis zu haben. Statt in der Vergangenheit zu hängen, konzentrieren wir uns auf das, was vor uns liegt: Wir haben ja jeden Tag wieder die Chance, anders zu machen, was uns nicht gefallen hat.


KÖNNT IHR BESCHREIBEN, WAS CORONA AN EUREM ELTERNSEIN VERÄNDERT HAT?
Imke: Ich habe jetzt ein genaueres Bild von den Kindern, was das Lernen angeht. Vor Corona habe ich das Thema Schule meistens einfach „laufen lassen“ - heute sehe und verstehe ich meine Aufgabe im Lernprozess.
Judith: Vor Corona gab es wenig gemeinsame, freie Zeit als Familie. Nach Arbeit und Kindergarten blieb ja nicht mehr viel übrig, auch die Wochenenden waren meist verplant. Inzwischen „wurschteln“ wir auch einfach mal gemeinsam im Haus, gehen spazieren, sind manchmal bis mittags im Schlafanzug und hören viel mehr auf unsere Bäuche.


FREUT IHR EUCH AUF DEN MUTTERTAG ODER VERDREHT IHR DIE AUGEN?
Judith: Unter uns: Ich verdrehe die Augen. Mit Taten wäre viel mehr geholfen: Alltägliche Unterstützung, angemessene Wertschätzung, weniger Stempel und Schubladen, vernünftige Verteilung der Aufgaben in einer Familie. Was Mütter leisten, ist einfach irre und sollte nicht nur einmal im Jahr mit einem Frühstück und nem Strauß Blumen „belohnt“ werden.
Imke: Judith und ich werden am Muttertag zusammen arbeiten - das freut mich. Denn gemeinsam schaffen wir ja, dass es so vielen Müttern da draußen besser geht – und zwar Tag für Tag, nicht nur einmal im Jahr. Und ich denke, dass der Muttertag für meine Kinder viel aufregender ist als für mich. Die Freude in den Augen der Mädchen, hach, da geht mir das Herz auf.


MIT WELCHEM GESCHENK KANN MAN EUCH VERLÄSSLICH JEDES MAL WIEDER BEGLÜCKEN?
Imke: Ich liebe Blumen. Immer, immer, immer!
Judith: Mich freut total, wenn ich sehe, dass es nicht nur die Geste des Schenkens ist, sondern mir mein Gegenüber wirklich eine Freude machen möchte. Ein Maiglöckchen, weil ich den Duft so mag, kommt da genauso gut an wie Konzertkarten für die Lieblingsband.


UND ZU GUTER LETZT: WAS BRINGT EURE ZELLEN ZUM TANZEN?
Imke: Sonne, Zeit und gute Nachrichten. Ich genieße, dass der Frühling nun wirklich da ist, die Sonnenminuten im Garten und das Vogelgezwitscher draußen. Wurde auch allerhöchste Zeit.
Judith: Ich habe gerade wieder angefangen, mich mehr zu bewegen, bewusster auf meine Ernährung zu achten und meinem Körper mit dem zu versorgen, was er wirklich braucht. Wie gut das tut, merke ich bereits, und das ist ein herrliches Gefühl!
--------------------------
 
12. MAI (am Kiosk)
Interview mit Luise in der COSMOPOLITAN: Von Corona-Politik (herrje) über zukunftsfähiges Unternehmerinnentum (juchhe) und die Frage, warum man (bzw. Luise) im Leben so tut, was man tut.
2. JUNI (im Netz)
Stammtisch für Transformation mit Luise und ihrem Club der guten Zukunft. Getränke sind ebenso selbst mitzubringen wie Themen - Stammtisch halt. Schreib uns für Infos und Anmeldung.
LIFE IS LIVE, TOO
Wie Ihr bestimmt gemerkt habt, gab es in den letzten Wochen keine INJU-Livetalks mehr auf Instagram. Die haben wir erstmal auf Pause geschaltet zwischen den vielen neuen Dingen, die wir gerade in alle Richtungen entwickeln und ausbrüten. Unter anderem auch neue Gesprächsformate - wer die Livetalks gut fand, wird das Neue hoffentlich lieben. Wir melden uns, wenn es weitergeht - auf Instagram oder anderswo. 
--------------------------
 

Eine Kundin, die unser Yoga-und-Zellgesundheits-Programm Wake-up Call vor einigen Wochen mitgemacht hat, schenkt uns einen Blick darauf, wo BALANCE bei ihr hingehört. Und schreibt:

Die kurzen Yogasequenzen und den Shot am Morgen kann ich [immer noch] sehr gut gebrauchen. Und ich wollte euch mal ein Foto schicken von meinem schönen Ort für die INJU-Flasche. Ich finde sie so hübsch! Danke euch ❤  Sehr gerne wieder tägliche Mails!

DANKE für Deine schönen Worte, Merle! Und was meint Ihr anderen? Lust auf mehr INJU in Eurem Postfach?
 Auch Eure Freund*innen könnten sich für zeitgemäße Energieversorgung interessieren?
 
NEWSLETTER WEITEREMPFEHLEN
Wir sind für Potenzialentfaltung und gegen Selbstoptimierung, für Qualität und gegen Mittelmaß und für Vitalstoffe gegen das Energie-Tief.

 
INJU auf Instagram
INJU auf Facebook
inju.com
 
Copyright © 2021 INJU GmbH, all rights reserved.

Bilder: INJU, Giovanni Jacopo Caraglio (Göttinnen, via The Met Open Access) Oliver Reetz (Mamsterrad), Merle Malou (INJUhu!)
INJU GmbH
Linienstraße 139—140
10115 Berlin


www.inju.com
info@inju.com
+49 (0)30 4373 1730

Geschäftsführung: Peter Kowalsky und Luise Tremel
Registergericht Berlin HRB 199564 B

Möchtest Du den Newsletter nicht mehr erhalten?
Du kannst ihn hier abbestellen.
Über eine Rückmeldung, wie wir ihn interessanter, inspirierender
und leuchtender gestalten könnten, freuen wir uns.