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Liebe Freundinnen und Freunde von Archijeunes
 
Mit diesem Newsletter wende ich mich erstmals als neue Geschäftsführerin von Archijeunes an Sie. Kaum hatte ich Ende letztes Jahr meine Arbeit aufgenommen, durfte ich die von Archijeunes in Auftrag gegebene Studie über die Baukulturelle Bildung an Schweizer Schulen in Empfang nehmen. Wir haben Sie in unseren Newslettern über den Fortschritt auf dem Laufenden gehalten. Nach ein paar letzten Retuschen ist die Studie nun soweit, dass wir sie der Fachwelt – und vor allem Ihnen! – vorstellen können.
Elisabeth Gaus-Hegner und ihr Team haben beeindruckendes geleistet und sind mit Nachdruck und Sorgfalt vorgegangen. Allzuviel will ich Ihnen nicht verraten, nur soviel: Die Studie leistet einen wichtigen Beitrag zum Wissensaufbau für die Praxis. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Bundesamt für Kultur BAK, im speziellen bei Nina Mekacher für Ihr grosses Vertrauen bedanken. Und natürlich auch bei den vielen Gönnerinnen und Gönnern, die die Studie finanziell unterstützt haben.
 
Ich verbleibe mit herzlichen Grüssen und wünsche Ihnen einen schönen Vorfrühling!

Kathrin Siebert, Geschäftsführerin Archijeunes

Die Studie über «Baukulturelle Bildung an Schweizer Schulen» ist fertiggestellt!

Die komplette Studie können Sie hier herunterladen. Ein paar Stichworte möchten wir hier ganz knapp zusammenfassen. Die Analyse von Elisabeth Gaus-Hegner und ihrem Team zeigt, dass Baukulturelle Bildung als Querschnittsthema unter dem Dach des Bereichs «Bildung für Nachhaltige Entwicklung BNE» im Lehrplan verankert werden könnte. Bisher findet sie zwar da und dort an den Schulen statt, jedoch nur punktuell. Noch fehlt eine Systematisierung des notwendigen Wissens im Bereich der Baukulturellen Bildung. Begriffe und Inhalte müssen zunächst dringend geklärt werden, um Fachwissen und Fachdidaktik systematisch aufbauen zu können. 
Die Studie ist für Archijeunes und das beauftragende Bundesamt für Kultur ein grosser Ansporn, auf dem eingeschlagenen Weg weiter voranzuschreiten. Die zukünftige Baukulturelle Bildung wird sich dadurch auszeichnen, dass sie es ermöglicht, verschiedene Kompetenzen und Methoden zu verbinden. Sie ist dafür ideal geeignet und dieses Potenzial sollten wir nutzen!

Internationales Symposium zur Architekturvermittlung in Weimar

Das Bauhaus feiert dieses Jahr sein 100-jähriges Jubiläum. Bekannt wurde die Schule einerseits durch markantes Design und experimentelle Bauten ihrer AbsolventInnen – zum anderen vor allem aber auch durch die Bauhaus-spezifische Pädagogik. Vermittlung war und ist bis heute in die DNA des Bauhauses einbeschrieben. Deshalb passt es gut, dass die Bauhausuniversität in Weimar regelmässig zu einem Symposium zur Architekturvermittlung lädt. Im Bauhaus-Jubeljahr findet der Kongress bereits zum sechsten Mal statt, vom 27. bis 29. September 2019. Die OrganisatorInnen erwarten rund 300 schulische und ausserschulische Vermittelnde, die gemeinsam über zeitgemässe Ansätze des historischen Bauhauses für die Lehre diskutieren werden. Wir sind sehr gespannt!

Geschichte zum Auspacken

Archäologie fasziniert Kinder: Sowohl das Ausgraben und Entdecken zieht sie in ihren Bann wie auch die archäologischen Objekte selbst. Sie strahlen eine Aura aus und erzählen ganz direkt von längst vergangenen Zeiten. Die Stiftung STARCH hat in Zusammenarbeit mit der Kantonsarchäologie Zürich, der Pädagogischen Hochschule Zürich und dem Schweizerischen Nationalmuseum ein ganz besonderes Vermittlungsprojekt realisiert, das die Kinder schon seit mehreren Jahren begeistert. Der Archäologie-Koffer kann von Schulklassen ausgeliehen und im Unterricht eingesetzt werden. Er deckt inhaltlich die vier Hauptepochen der Menschheitsgeschichte ab (Steinzeit, keltische und römische Epoche sowie das Mittelalter) und enthält konkrete Fundobjekte, schriftliche Unterlagen und didaktisches Material für die Lehrpersonen. Wir empfehlen: Ausprobieren!

Stöbern in der Architekturbibliothek

Es verwundert eigentlich, dass es dieses Projekt nicht schon lange gibt, aber jetzt ist es da: Das Institut für Architektur der Hochschule Luzern hat damit begonnen, ein online verfügbares Nachschlagewerk für moderne und zeitgenössische Architektur aufzubauen. Die Architekturbibliothek sammelt Baudokumentationen von Schweizer Gebäuden, die seit 1920 bis heute entstanden sind. Die Bearbeitung der Datensätze ist fix in das Pflichtmodul Visuelle Komposition eingebunden; jeder der etwa 140 Studierenden pro Jahr dokumentiert ein Schweizer Bauwerk. Das Resultat lässt sich bereits sehen: Die Webseite ist übersichtlich, die Suchmaschine effizient und die Dokumentationen aufschlussreich. Schauen Sie doch mal vorbei! Der Bestand der Bibliothek wächst laufend.

Archijeunes

Baukulturvermittlung für
 Kinder und Jugendliche

Postfach 907

4001 Basel

office@archijeunes.ch
Ein gemeinsames Projekt
von SIA und BSA

   






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Archijeunes · Pfluggässlein 3 · Basel 4001 · Switzerland

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