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Liebe Freundinnen und Freunde von Archijeunes

Noch ist es nicht ganz vorbei, das Kulturerbejahr 2018 - am 12. Dezember nimmt der BSA Bern mit einer hochkarätigen Runde das Thema noch einmal fundamental unter die Lupe und fragt: Was ist das überhaupt, diese Baukultur - und  wer sagt, was hohe Kultur ist und was nicht? Ich hoffe natürlich, möglichst viele von Ihnen anlässlich dieser Diskussion zu treffen. Dass die Antwort auf diese Frage noch einen langen Weg vor sich hat, zeigt sich auch in der Archijeunes-Studie über den Stand der Dinge an Schweizer Schulen. Die ist jetzt fast fertig, aber davon später mehr ...

Bis dahin Allen eine schöne Adventszeit!

Herzliche Grüsse
Thomas Schregenberger, Präsident Archijeunes
Baukultur: Eine Wertedebatte im Kornhausforum Bern

Wie könnte eine hohe Baukultur aussehen? Was ist das überhaupt, diese Baukultur? Und wer bestimmt das? Im ausklingenden Kulturerbejahr 2018 zieht die Ortsgruppe Bern vom Bund Schweizer Architekten BSA Bilanz und stellt grundsätzliche Fragen zum Wert von Baukultur. Ortsgruppen-Präsident Patrick Thurston konnte für diese Debatte am 12. Dezember 2018 im Kornhausforum Bern eine illustre Runde gewinnen: Zunächst stellt Oliver Martin, Leiter der Sektion Heimatschutz und Denkmalpflege im Bundesamt für Kultur BAK, die anfangs Januar publizierte Deklaration von Davos vor, in der sich die europäischen Kulturminister zu einer hohen Baukultur bekennen. Anschliessend diskutieren der Philosoph Georg Kohler und der Architektur- und Kunsthistoriker Stanislaus von Moos mit ihm über die Stossrichtung der Deklaration und die Ideenwelt, die dahinter stecken könnte. Wir meinen: Ein Must für alle an Baukultur Interessierten! (Bild: Martin Linsi)

«Gipfeltreffen» in Dornbirn: Archijeunes ist dabei

Wir wissen es alle, und doch muss es immer wieder aufs Neue gesagt werden: Das Vorarlberger Architektur Institut vai ist ein Leuchtturm der Baukulturvermittlung. Seit 1997 trägt das vai entscheidend zum hervorragenden Ruf der Vorarlberger Baukultur bei, die inzwischen ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor im Ländle geworden ist. Archijeunes pflegt einen engen Austausch mit dem vai und freut sich deshalb sehr, auf Einladung seiner österreichischen Mutterorganisation bink am «Gipfeltreffen» über Architekturvermittlung für junge Menschen Mitte Januar 2019 dabei sein zu dürfen. Wir werden dort unsere Arbeit und unser Wirken vorstellen und uns mit Baukulturvermittelnden aus dem ganzen deutschsprachigen Raum über die neuesten Erkenntnisse austauschen. Auf dem Programm stehen so spannende Fragen wie «Was braucht es für gute Baukulturvermittlung an junge Menschen?» und «Wie privat ist der öffentliche Raum?».

Die offene Stadt: Wir alle können dazu beitragen

Der amerikanische Soziologe Richard Sennett gilt als einer der profiliertesten Beobachter der Gegenwart; seine Schriften sind Referenzwerke zu Themen wie Arbeit, Kultur und Stadt. Sein jüngstes Buch «Die offene Stadt» ist kürzlich auf deutsch erschienen und wurde im Onlinemagazin «Republik» ausführlich besprochen. In seiner Rezension nimmt der junge Zürcher Architekt Benedikt Boucsein eine durchaus kritische Haltung gegenüber Sennetts Buch ein – er vermisst etwa eine Position zur Klimaerwärmung –, beschreibt aber in seinem lesenswerten Text insbesondere die an sich triviale Idee der offenen Stadt. Die Lektüre ist erhellend, denn sie macht deutlich, dass jeder und jede einzelne im alltäglichen Leben zu einer offenen Stadt beitragen kann. Es ist nicht einfach, das macht Boucsein klar, aber es gibt Hoffnung: «Es kommt eine neue Generation von Stadtbewohnerinnen und -bewohnern, die von Entscheidungsträgern Verantwortung einfordern. Sie werden schädliche Systeme umstossen und egalitäre Strukturen etablieren. Und sie werden die offene Stadt auf ihrer Fahne tragen.»

Nicht verpassen

Am 13. Dezember endet die Einreichefrist für den Schweizer Kunstwettbewerb - auch für BaukulturvermittlerInnen!
Archijeunes

Baukulturvermittlung für
 Kinder und Jugendliche

Postfach 907

4001 Basel

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Ein gemeinsames Projekt
von SIA und BSA

   






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