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Liebe Freundinnen und Freunde

 

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns!
Zusammen mit Euch möchten wir 2018 in einer kurzen Tour d’Horizon Revue passieren lassen.

Es begann im Januar mit der Deklaration von Davos, in der 28 europäische Kulturministerinnen und Kulturminister sich zur Verankerung einer hohen Qualität von Baukultur in ihren jeweiligen Ländern verpflichteten. Ganz zuoberst auf der Prioritätenliste der Deklaration von Davos steht die Baukulturvermittlung – auch und vor allem an Kinder und Jugendliche.

Im Frühjahr ging nach intensiver Vorarbeit die Plattform archijeunes.ch online und wird zunehmend geschätzt und genutzt. Sie ist übersichtlich und einfach zu bedienen, so dass Lehrpersonen ohne Umstände eine passende Unterrichtseinheit oder eine Expertin oder einen Experten finden. Kurzum: Wir vermitteln Vermittlung.

Bild: Bauporträt – Ein Holzschnitt, Unterrichtseinheit von www.archijeunes.ch

Nach den Sommerferien veranstalteten wir zusammen mit der Konferenz Bildschulen Schweiz und dem Schweizerischen Architekturmuseum S AM in der Shedhalle Zug ein Symposium zum Thema «Baukulturvermittlung als gesellschaftliche Verantwortung». Im Mittelpunkt stand die Forderung, dass Baukulturvermittlung eine wichtige Aufgabe ist, die alle betrifft und für die deshalb die nötigen Ressourcen bereitgestellt werden sollten.

Dieses Anliegen formulierten wir in einem offenen Brief an Bundespräsident Alain Berset und weitere Verantwortliche im Bereich Bildung, Raumplanung und Städtebau. Sein Titel lautet einfach und unmissverständlich: «Baukultur in die Bildung!» Der offene Brief kann übrigens weiterhin unterzeichnet werden. Jede Unterschrift zählt!

Das Europäische Kulturerbejahr 2018 endete für uns im Dezember mit der rege besuchten «Wertedebatte Baukultur» im Berner Kornhaus, organisiert von den lokalen Sektionen des BSA und SIA. Oliver Martin, Leiter der Sektion Heimatschutz und Denkmalpflege im Bundesamt für Kultur BAK, stellte die Genese und Wirkung der Deklaration von Davos vor; die emeritierten Professoren Georg Kohler und Stanislaus von Moos stellten dazu kritische Fragen – insbesondere zur Rolle des Staates bei der «Definition» einer Baukultur. In der lebhaften Diskussion kristallisierte sich einmal mehr heraus, dass die Vermittlung den Dreh- und Angelpunkt aller Bestrebungen rund um die Baukultur darstellt.

Zuguterletzt noch ein Ausblick auf das kommende Jahr: Ende Februar wird Archijeunes die Studie über «Baukulturelle Bildung an Schweizer Schulen» präsentieren, die Elisabeth Gaus-Hegner und ihr Team nun abgeschlossen haben. Folgendes können wir schon verraten: Es gibt einige Anknüpfungspunkte für die Baukultur in den aktuellen Lehrplänen. Einzelne Themen werden punktuell bereits unterrichtet, fachübergreifende Zusammenhänge werden jedoch nur vereinzelt besprochen. Genau hier liegt das Kapital der Baukulturellen Bildung, die als potenzieller Querschnittsbereich nahezu alle geforderten Kompetenzbereiche fächerübergreifend aufbauen und verbinden könnte. Es gibt also noch viel zu tun!
 

Wir möchten uns ganz herzlich bei all jenen bedanken, die die Realisierung unserer vielfältigen Projekte und Aktivitäten im vergangenen Jahr ermöglicht haben: bei unseren Sponsoren und Donatoren, den Fachverbänden und ganz besonders beim Bundesamt für Kultur, ohne dessen finanzielle Unterstützung die Studie nicht hätte durchgeführt werden können.

 

Und nun wünsche ich Ihnen schöne Weihnachtstage und alles Gute und viel Erfolg im 2019!
 

Thomas Schregenberger

Präsident Archijeunes

Archijeunes

Baukulturvermittlung für
 Kinder und Jugendliche

Postfach 907

4001 Basel

office@archijeunes.ch
Ein gemeinsames Projekt
von SIA und BSA

   






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