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Online-Bibliothek Baukultur nimmt Form an!


Liebe Freundinnen und Freunde von Archijeunes
 
Wir freuen uns, an dieser Stelle berichten zu können, dass unsere Online-Bibliothek Form und Gestalt annimmt. Neben der Arbeit an unserer Publikation «Elemente einer baukulturellen Allgemeinbildung», deren Erscheinen wir trotz der coronabedingten Herausforderungen noch in diesem Jahr anstreben, haben wir konkrete Ideen zu diesem Projekt entwickelt. Wie die Bibliothek grafisch und technisch in unsere Plattform eingebettet werden könnte, wurde bereits geprüft – nun kann der eigentliche Aufbau der Datenbank beginnen! Wir hoffen, eine erste Version bereits im November aufschalten zu können. Besonders freut und stärkt uns, dass uns bereits grössere Beträge zur Realisierung des Projekts zugesagt wurden.
 
Worum geht es inhaltlich? Auf unserer Plattform vernetzen wir erprobte Unterrichtseinheiten, die Lehrpersonen im Schulalltag als Vorlage dienen können. Die Online-Bibliothek bildet gewissermassen das Gegenstück zur fixfertig vorbereiteten Unterrichtseinheit: Hier können sich interessierte Lehrpersonen, Vermittelnde und Baukulturinteressierte thematisch sortierte Lese- und Informations-Pakete zusammenstellen. Ziel der Sammlung ist es, einen fundierten Überblick über die vorhandenen Medien zur Baukulturellen Bildung zu ermöglichen und damit eine grundlegende inhaltliche Orientierungshilfe zum Thema Baukultur anzubieten.
 
Die Bandbreite der Medien ist gross: Sie reicht von Bilderbüchern und Fachartikeln über Filme und Podcasts bis hin zu Spielen und Datenbanken. Unsere Online-Bibliothek ist eine Mischform aus Spezialdatenbank und virtueller Bibliothek. Die präsentierten Medien können nicht ausgeliehen werden, wenn möglich werden sie aber verlinkt. Das Besondere besteht darin, dass sich ein breites Spektrum an medialen Zugängen zur Baukultur an einem Ort verdichtet.
 
Unsere Bibliothek wächst stetig; sie wird auch nach der ersten Aufbauphase kontinuierlich ergänzt und aktualisiert. Wir laden Sie an dieser Stelle ein, uns Titel zu nennen, die in der Bibliothek auf keinen Fall fehlen dürfen und sind gespannt auf Ihr Feedback!
 
Mit sommerlichen Grüssen

Kathrin Siebert, Geschäftsführerin Archijeunes

Unser Tipp: «Bis zum Horizont»


Um Ihnen einen Einblick in die Fülle unserer Online-Bibliothek geben zu können, baten wir Sabrina Zimmermann um ihren Favoriten im Bereich Kinderbuch. Sie arbeitet zur Zeit massgeblich am Aufbau der Bibliothek und empfiehlt «Bis zum Horizont», ein poetisches Buch über ein scheinbar alltägliches Phänomen: «Die menschliche Beziehung zum räumlichen Horizont erforscht das Bilderbuch der portugiesischen Illustratorin und Autorin Carolina Celas. Durch detailreiche und farbintensive Bilder eröffnen sich den Betrachtenden immer neue Perspektiven darauf, wie sich der Mensch zu seiner Umgebung verhält. Eine echte Perle, die unsere Wahrnehmung schärft, unsere Imagination anregt und Klein wie Gross zum Philosophieren einlädt. Unbedingt reinschauen.»

LABforKids: Fachaustausch in Cham


Archijeunes unterhält nach Zug beste Beziehungen. Das liegt massgeblich am sehr engagierten K’werk Zug und am mindestens ebenso aktiven Bauforum Zug. Vor ein paar Jahren kam es bereits zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit einem gemeinsamen Symposium. K’werk und Bauforum arbeiten weiterhin intensiv an der baukulturellen Vermittlung. Im September laden sie im Rahmen von LABforKids gleich zu zwei interessanten Veranstaltungen. Am 16. September sind Lehrpersonen zu einem Informationsnachmittag in das Ziegelei-Museum Cham eingeladen. Sie können sich dort direkt mit Vermittelnden treffen und sich über aktuelle Formate informieren. Zwei Tage später, am 18. September, findet am gleichen Ort ein Fachaustausch statt, an dem auch unsere Geschäftsführerin Kathrin Siebert auftritt. Der Fachaustausch dreht sich vor allem um das «Wie» der Baukulturvermittlung, also um die konkrete Praxis in den Schulen und Pädagogischen Hochschulen.
 
Nachtrag in letzter Minute:
Beide Anlässe werden bis auf Weiteres verschoben. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Baukulturelle Bildung ist Basisarbeit!


Die deutsche Bundesstiftung Baukultur kommt nicht ohne Grund immer wieder in diesen Zeilen vor. Sie hat das Feld der Vermittlung schon seit Längerem als strategisch bedeutend eingestuft und versorgt uns regelmässig mit durchdachten und praktischen Publikationen. Frisch im Netz steht seit Kurzem «Baukultur braucht Bildung! Ein Handbuch». Im Bericht werden die wichtigsten Basisinformationen über Baukultur und deren Vermittlung kompakt und gut verständlich aufbereitet; die AutorInnen haben Zahlen und Fakten zusammengetragen, etwa die Anzahl der Schulen insgesamt in Deutschland (43‘545) und der Grundschulen (15‘409). Das hilft schon mal, das Problem – respektive die Aufgabe – einzuschätzen. Der Schwerpunkt des Berichts liegt allerdings bei der Praxis, hier «Erfolgreiche Wege baukultureller Bildung» genannt. Wir meinen: Dieses Handbuch gehört nicht nur in unsere Bibliothek, sondern in alle (auch virtuellen) Regale von Menschen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Es kann als Printausgabe bei der Bundesstiftung bestellt oder kostenlos als pdf heruntergeladen werden.

Archihihi: Die Plattform mit Schalk


Sie präsentiert sich selbst mit einem Bild als verschmitztes Mädchen: Emilie Queney ist eine französische Architektin in London, die vor sechs Jahren die Plattform Archihihi gründete und seither betreibt. Frau Queney nimmt sich selber nicht so ernst, und das tut zunächst einmal gut. Auf ihrer Plattform bietet sie zahlreiche Vermittlungsformate für baukulturelle Bildung an: Filme, Bücher, Spielzeug. Besonders hervorheben möchten wir hier ihre Zusammenarbeit mit dem Centre Pompidou, eine Video-Serie mit dem Titel «Home-made architecture». Man kommt nach dem Schauen gleich selbst in Versuchung, architecture faite maison auszuprobieren.

Benjamin Dillenburger: Digitale Technologien


Die Zeit bis zur Veröffentlichung unserer Publikation «Elemente einer Baukulturellen Allgemeinbildung» verkürzen wir Ihnen gern mit kleinen Rückblicken auf die gehaltenen Vorträge. Sämtliche Beiträge des Kolloquiums können jederzeit und kostenlos auf Youtube angeschaut werden, so auch jener von Benjamin Dillenburger, Assistenzprofessor für digitale Bautechnologien am Departement Architektur der ETH Zürich. Dillenburger betont in seinem Vortrag den interdisziplinären Charakter der Architektur, vor allem wenn sie durchgehend digital geplant und sogar gebaut wird. Er plädiert dafür, die digitalen Technologien nicht nur passiv zu nutzen – wie es wohl die meisten tun –, sondern sich ein kritisches Grundverständnis für deren Potenziale anzueignen. Wird dieses Wissen dann kreativ eingesetzt, ergeben sich unendliche Möglichkeiten für neue Formen und Materialien.
Archijeunes
Baukulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche


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