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Erkämpfen Vechtas glorreiche Sieben den Matchball?
 

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... beim Medien-Newsletter der easyCredit BBL. Heute mit Informationen zu den Viertelfinalserien, bei denen bereits zwei Partien absolviert sind:


RASTA Vechta (4) – Brose Bamberg (5)


Rekordverdächtig: Vechtas aufgrund von Ausfällen auf sieben Mann verkürzte Rotation erinnert an die „Glorreichen Sieben“ von ratiopharm ulm, die es 2016 bis ins Finale schafften, damals allerdings sogar nur als Siebter in die Playoffs geritten kamen. Bei Ulm spielte damals übrigens Augustine Rubit, der heute bei Vechtas Gegner Bamberg ackert.

Am Rande der Bande: Vechtas Headcoach Pedro Calles war schon mal beteiligt an einem überraschenden Ausscheiden Bambergs: 2013/14 war der Spanier Co- und Athletik-Trainer bei den Artland Dragons, die als Siebter im Viertelfinale überraschend Bamberg als Meister der zurückliegenden vier Jahre mit 3-1 ausschalteten. Und aus gegebenem Anlass noch mal der Hinweis auf die Kolumne von Stefan Koch über Pedro Calles, den Koch selber vor sieben Jahren nach Deutschland holte.

Aufsteiger in den Playoffs: Vechtas Erfolg in dieser Saison ist bemerkenswert, aber nicht einzigartig in der Geschichte der Liga: Seit Einführung der Playoffs mit drei Runden (Viertelfinale / Halbfinale / Finale) zur Saison 1985/86 schaffte es in 33 Jahren bisher elf Mal ein Aufsteiger in die Playoffs, fünf Mal bis ins Halbfinale und zwei Mal bis ins Finale

Viertelfinale:
  • 1991 kam TV Germania Trier als Vierter der Gruppe Süd ins Viertelfinale und schied dort mit 0-2 gegen den amtierenden Double-Sieger Leverkusen aus. „Der TVG ist der seit Jahren stärkste Neuling der Liga und eine Bereicherung dieser Klasse“, sagte Leverkusens junger Trainer Dirk Bauermann damals.
  • 1994 kam die Steiner Bayreuth als Dritter der Gruppe Süd in die Playoffs und verlor im Viertelfinale gegen Brandt Hagen mit 1-2. (Keith Gatlin spielte für Hagen im ersten Spiel laut Brandt-Coach Krüsmann mit einer psychologischen Sperre … aufgrund eines wackelnden Zahnes. / Bayreuth gewann das erste Spiel, da in der Crunchtime Steven Key sechs Punkte erzielte und Derrick Taylor den Gamewinner zum 75:73 traf.
  • 1995 kam der SV Tally Oberelchingen auch als Vierter der Gruppe Süd ins Viertelfinale und schied dort mit 0-2 gegen den amtierenden Meister Leverkusen aus. Zum ersten Viertelfinale trat Oberelchingen wegen einer Grippe nur mit sieben Mann an, Jiri Okac und Per-Olaf Fründt waren zudem geschwächt, Viktor Heck war hauptberuflich Altenpfleger und bekam nicht frei. Topscorer waren damals Frank Hudson (19 PTS), Okac (13) und Harald Stein (12).
  • 2000 kam der SSV hagebau Weißenfels als Sechster in die Playoffs und besiegte in der ersten Runde, den sogenannten Pre-Playoffs den ebenfalls aufgestiegenen Elften BCJ Hamburg mit 2-0 und verlor im Viertelfinale gegen die Frankfurt Skyliners mit 0-3. Damals bei Weißenfels im Kader: Chris Ensminger mit seiner ersten Bundesliga-Saison.
  • 2011/12 kehrte der FC Bayern München nach dem Abstieg 1989 zurück in die deutsche Beletage und erreichte unter Dirk Bauermann als Fünfter die Playoffs und verlor 2-3 im Viertelfinale gegen die Artland Dragons.
  • 2016 brachte Doug Spradley s.Oliver Würzburg nach dem Wiederaufstieg auf den achten Platz, wonach das Viertelfinal-Derby gegen Meister Bamberg beim 0-3 im Schnitt aber mit 37,6 Punkten Differenz verloren wurde.
Halbfinale:
  • 1986 kam die BG Steiner-Optik Bayreuth als Dritter in die Playoffs und besiegte im Viertelfinale den 1. FC 01 Bamberg mit 2-1. Im entscheidenden dritten Spiel drehte Bayreuth das Spiel in den letzten 20 Sekunden durch Treffer von Michael Boyle und einen Dunking von Buzz Hartnett zwei Sekunden vor Schluss. Daraufhin stürmten die Fans das Feld und mussten dies nochmal verlassen, da nach einer Auszeit noch zwei Sekunden Restspielzeit waren. Im Halbfinale verlor Bayreuth gegen den BSC Saturn Köln mit 1-2 (Spiel 2/ 73:74-Heimniederlage, Spiel 3/ 70:72-Niederlage in Köln).
  • 2006 schafften es die Eisbären Bremerhaven auf den vierten Platz, gewannen im Nordderby das Viertelfinale gegen die Artland Dragons mit 3-2 und schieden im Halbfinale mit 1-3 gegen Berlin aus. Headcoach Sarunas Sakalauskas wurde Trainer des Jahres. 
  • Mit s.Oliver Würzburg gelang es neben Bayreuth einem weiteren Klub zwei Mal als Aufsteiger die Playoffs zu erreichen: 2012 wurde unter John Patrick im Viertelfinale sensationell ALBA BERLIN mit 3-1 besiegt, bevor es im Halbfinale gegen ratiopharm ulm ein 0-3 setzte.
Finale:
  • 1997 schafften es die Telekom Baskets Bonn als Aufsteiger durch einen Sieg im letzten Hauptrundenspiel beim Tabellenführer Berlin (24 Siege aus 25 Spielen) noch in die Playoffs und dann vom siebten Platz bis ins Finale. Im Viertelfinal-Derby wurde Rhöndorf 4-2 besiegt (hier die letzten Sekunden aus dem sechsten Spiel), im Halbfinale Bamberg mit 3-0, das Finale gegen Berlin wurde 1-3 verloren.
  • 2001/02 bekam Regionalligameister RheinEnergy Cologne eine Wildcard, verpflichtete Trainer Svetislav Pesic, Aufbau Sasa Obradovic und mehrere deutsche Nationalspieler und kam bis ins Finale, das 0-3 gegen Berlin verloren wurde.

EWE Baskets Oldenburg (2) – Telekom Baskets Bonn (7)


Weise Worte: Stefan Koch schaut in der aktuellen Ausgabe seiner Kolumne auf die EWE Baskets und fragt sich, warum die Donnervögel trotz der besten Hauptrunde der Klubgeschichte wie so oft unter dem Radar fliegen: Hier geht’s zur Kolumne!

Alte Bekannte: Inwieweit erinnert Oldenburg mit Will Cummings, Rasid Mahalbasic und Rickey Paulding an das dreiköpfige Monster bei der Meisterschaft der EWE Baskets vor zehn Jahren in Person von Paulding, Aufbau Jason Gardner und Flügelspieler Je’Kel Foster? Damals starteten die Donnervögel auch vom zweiten Platz in die Postseason, und mit Jason Gardner war ihr Starter auf der Eins zum MVP der Hauptrunde gewählt worden.

Rekordverdächtig: Rasid Mahalbasic hat im zweiten Viertelfinale 21 Punkte, 15 Rebounds und zehn Assists aufgelegt und damit nach Denis Wucherers Auftritt von 2004 (19/12/10) das zweite Triple Double der Playoff-Geschichte produziert. Vier der neun Triple Doubles, die seit Beginn der digitalen Datenerfassung 1998 aufgelegt wurden, gehen damit auf das Konto des Oldenburger Centers: klick.

Die besondere Brisanz: Seit der digitalen Erfassung der Ergebnisse ab der Saison 1998/99 gelang es nur drei Teams in den Playoffs einen 0:2-Rückstand zu drehen, zwei Mal allerdings waren dies Bonner Mannschaften:

Halbfinale 1999/00: Leverkusen – Frankfurt 3:2
Viertelfinale 2001/02: Bonn – Bamberg 3:2
Viertelfinale 2002/03: Bonn – Leverkusen 3:2

In den Finals, die seit 1988 nach dem Modus best-of-five ausgetragen werden, gelang es nur einmal einen Rückstand von 0-2 aufzuholen: 1988/89: Bayreuth – Leverkusen 3:2.

Sonstiges: Und hier noch der Hinweis auf ein Stück bei Basketball.de, in dem Manuel Baraniak das Spiel von MVP Will Cummings seziert und Ähnlichkeiten zur Spielweise von NBA-Star James Harden sieht: klick!

ALBA BERLIN (3) - ratiopharm ulm (6)


Rekordverdächtig: ALBA BERLIN (9.215 Besucher pro Heimspiel) und ratiopharm ulm (6.200) sind die beiden Teams mit dem höchsten Zuschauerschnitt in dieser Saison: klick.

Am Rande der Bande: Berlins Co-Trainer Thomas Päch wird in den Medien als Nachfolger von Thorsten Leibenath für den Posten des Cheftrainers bei ratiopharm ulm gehandelt: klick und klick. Päch war in der Saison 2016/17 vom April 2017 an Interims-Headcoach von ALBA BERLIN, nachdem Ahmet Çakı entlassen worden war.

Zahlen, bitte: Beim Playoff-Auftakt lieferten Berlin (107 Punkte) und Oldenburg (105) jeweils einen Hunderter, aber es gibt Mannschaften, die bereits mehr Zähler in einer Playoff-Partie auflegten. Hier die zehn höchsten Playoff-Scores in der seit 1998 geführten digitalen Statistik-Datenbank der Liga:
Berlin - Oldenburg 114:88 (Erstes Viertelfinale 2018)
Berlin - Oldenburg 110:82 (Fünftes Viertelfinale 2006)
Berlin - Bonn 108:72 (Erstes Finale 2001)
Würzburg - Bamberg 71:108 (Zweites Viertelfinale 2016)
Oldenburg - Ulm 107:103 OT (Zweites Halbfinale 2017)
Berlin - Ulm 107:78 (Erstes Viertelfinale 2019)
Leverkusen - Berlin 106:94 (Zweites Viertelfinale 2004)
München - Berlin 106:85 (Fünftes Finale 2018)
München - Berlin 95:106 OT (Erstes Finale 2018)
München - Oldenburg 103:105 2OT (Drittes Halbfinale 2014)
 
Allerdings sind das definitiv keine All-Time-Rekorde in der 53-jährigen Geschichte der Liga, denn als Ende der Achtziger einige starke Offense-Teams die Liga dominierten, gab es öfters so hohe Punkteausbeuten – ohne Anspruch auf Vollständigkeit hier einige Beispiele:

Leverkusen vs. Ludwigsburg 131:80 (Erstes Viertelfinale 1989)
Leverkusen vs. Bamberg 115:71 (Erstes Halbfinale 1990)
Ludwigsburg vs. Leverkusen 89:114 (Zweites Viertelfinale 1989)
Köln vs. Hagen 113:97 (Drittes Viertelfinale 1990)
Leverkusen vs. Köln 92:111 (Drittes Finale 1988)
Köln vs. Gießen 111:78 (Drittes Halbfinale 1987)
 

Mehr Informationen


Weitere Informationen zu den anstehenden Partien finden sich in den Vorberichten, die es in der Regel zwei Tage vorher hier im Spielplan unter dem Punkt Spielinfo gibt. Dort werden auch statistische und historische Zahlen der Gegner im direkten Vergleich gegenübergestellt.

Im Pressespiegel der easyCredit BBL werden Artikel aus den deutschen Zeitungen und Online-Medien gesammelt und auch die Klubs haben auf ihren Internetseiten Previews zu ihren Partien.
Die Nächsten Spiele
 
 Freitag, 24.05.2019  



20:30 Uhr: Basketball Löwen Braunschweig vs. FC Bayern München
(Viertelfinale, 2. Spieltag) - Live bei MagentaSport | Vorbericht
 
 Samstag, 25.05.2019  



18:00 Uhr: EWE Baskets Oldenburg vs. Telekom Baskets Bonn
(Viertelfinale, 3. Spieltag) - Live bei MagentaSport | Vorbericht
 
20:30 Uhr: RASTA Vechta vs. Brose Bamberg
(Viertelfinale, 3. Spieltag) - Live bei MagentaSport | Vorbericht
 
 Sonntag, 26.05.2019  



15:00 Uhr: ALBA BERLIN vs. ratiopharm ulm
(Viertelfinale, 3. Spieltag) - Live bei MagentaSport | Vorbericht
 
18:00 Uhr: FC Bayern München vs. Basketball Löwen Braunschweig
(Viertelfinale, 3. Spieltag) - Live auf SPORT1 | Vorbericht
 
 Dienstag, 28.05.2019  



19:00 Uhr: ratiopharm ulm vs. ALBA BERLIN
(Viertelfinale, 4. Spieltag) - Live bei MagentaSport | Vorbericht
 
19:00 Uhr: Telekom Baskets Bonn vs. EWE Baskets Oldenburg
(Viertelfinale, 4. Spieltag) - Live bei MagentaSport | Vorbericht
 
20:30 Uhr: Basketball Löwen Braunschweig vs. FC Bayern München
(Viertelfinale, 4. Spieltag) - Live auf SPORT1 | Vorbericht
 
20:30 Uhr: Brose Bamberg vs. RASTA Vechta
(Viertelfinale, 4. Spieltag) - Live bei MagentaSport | Vorbericht
 
 Donnerstag, 30.05.2019  



15:00 Uhr: EWE Baskets Oldenburg vs. Telekom Baskets Bonn
(Viertelfinale, 5. Spieltag) - Live bei MagentaSport | Vorbericht
 
18:00 Uhr: ALBA BERLIN vs. ratiopharm ulm
(Viertelfinale, 5. Spieltag) - Live bei MagentaSport | Vorbericht
 
18:00 Uhr: RASTA Vechta vs. Brose Bamberg
(Viertelfinale, 5. Spieltag) - Live bei MagentaSport | Vorbericht
 
20:30 Uhr: FC Bayern München vs. Basketball Löwen Braunschweig
(Viertelfinale, 5. Spieltag) - Live auf SPORT1 | Vorbericht
  
Playoffs 2019
 
Playoff-Viertelfinale
  FC Bayern München vs. Basketball Löwen Braunschweig 1 : 0  
  RASTA Vechta vs. Brose Bamberg 1 : 1  
  EWE Baskets Oldenburg vs. Telekom Baskets Bonn 2 : 0  
  ALBA BERLIN vs. ratiopharm ulm 2 : 0  
 
Playoff-Halbfinale
  Halbfinalist 1 vs. Halbfinalist 2 0 : 0  
  Halbfinalist 3 vs. Halbfinalist 4 0 : 0  
 
Playoff-Finale
  Finalist 2 vs. Finalist 1 0 : 0  
 
Zum Playoffbaum und Spielplan
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