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Weltpremiere des FilmKonzerts IWAN COMPLETE - IWAN DER SCHRECKLICHE (September 2016)
 
IVAN THE TERRIBLE
 

Weltpremiere des FilmKonzerts IWAN DER SCHRECKLICHE


Mit dem FilmKonzert IWAN DER SCHRECKLICHE setzen das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und der Dirigent Frank Strobel ihr Vorhaben fort, bedeutende und stilprägende Filme aus der Stumm- und Tonfilmzeit auf die große Leinwand zurückzubringen und ihre vielfältigen Facetten unter künstlerisch und technisch optimalen Bedingungen für das Publikum erfahrbar zu machen. Die zwei Filmteile von IWAN DER SCHRECKLICHE, zwischen 1942 und 1945 unter der Regie von Sergej Eisenstein entstanden, fügen sich nahtlos in die auch international beachteten bisherigen
FilmKonzerte des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin ein, darunter (ebenfalls von Sergej Eisenstein) ALEXANDER NEWSKI (UdSSR 1938) und OKTOBER (UdSSR 1928) sowie METROPOLIS (D 1927) und DER ROSENKAVALIER (A 1926).

Doch wer meint, das überwiegend in Schwarz-Weiß produzierte Historiendrama über den russischen Zaren Iwan IV. (1530-1584) bilde einen Gegensatz zu den farbenfrohen Filmmusicals aus der Traumfabrik Hollywood, deren Musik das John Wilson Orchestra am 4. September zu Gehör brachte, irrt. Denn ungeachtet aller inhaltlichen, ideologischen und politischen Unterschiede sind die Produktionsbedingungen in den Studios von Metro-Goldwyn-Mayer sehr gut vergleichbar mit denen bei Mosfilm (und natürlich auch mit denen der vor den Toren Berlins gelegenen UFA-Studios). Schon vor Beginn der Dreharbeiten stellte Sergej Prokofjew die wesentlichen Teile seiner für Solisten, Chor und groß besetztes Orchester angelegten opernhaften Filmmusik fertig und spielte sie selbst am Klavier ein. Es ist überliefert, dass dieses Tonband während der Dreharbeiten verwendet wurde und die Grundlage für die Bewegungen der Schauspieler und die Choreographie der Tänze bildete. 

 
Europäische FilmPhilharmonie
IVAN THE TERRIBLE - Watch TRAILER
Frank Strobel
Dass das FilmKonzert IWAN DER SCHRECKLICHE den Charakter einer Weltpremiere hat, ist der in der Filmindustrie gängigen Praxis zu verdanken, dass die Filmmusik, die aufgenommen und an den Film angelegt wird, nicht in allen Einzelheiten jener Musik entsprechen muss, die der Komponist zu Papier gebracht hat. Erstaunlicherweise sind die zahlreichen Anpassungen und Veränderungen der Prokofjewschen Originalmusik, die im Laufe der Orchesteraufnahmen und des Anlegens dieser Aufnahme an den Film vorgenommen wurden, nicht bzw. nur unvollständig dokumentiert. Bis zum FilmKonzert IWAN DER SCHRECKLICHE ist lediglich der wegen der unzulänglichen Aufnahmetechnik der damaligen Zeit nur mit klanglichen Einbußen zu hörende originale Filmton das einzige Zeugnis der Zusammenarbeit von Sergej Eisenstein und Sergej Prokofjew. Eine nicht nur für Musikliebhaber interessante Entdeckung werden die zahlreichen Chöre aus der russisch-orthodoxen Liturgie sein, die weder im Manuskript der Filmmusik noch im gleichnamigen Oratorium op. 116 enthalten sind. 

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16. September 2016, Konzerthaus am Gendarmenmarkt Berlin
7. November 2016, Arte (TV-Ausstrahlung) 
 
IWAN COMPLETE - IWAN DER SCHRECKLICHE 
 
Regie: Sergej Eisenstein
Musik: Sergej Prokofjew 
 
Marina Prudenskaya, Alt
Alexander Vinogradov, Bass
 
Rundfunkchor Berlin, Einstudierung: Rustam Samedov
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
 
Frank Strobel, Dirigent
 
 

Eine Produktion von Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Internationale Musikverlage Hans Sikorski, ZDF, Arte in Kooperation mit der Europäischen FilmPhilharmonie und den Berliner Festspielen. Konzert mit Deutschlandradio Kultur.

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Anlässlich der Weltpremiere des Filmkonzerts
IWAN COMPLETE / IWAN DER SCHRECKLICHE
laden Europäische FilmPhilharmonie und International Artist Managers' Association zum Filmphilharmonischen Salon ein.
 
13. September 2016
Charlottenstraße 65, 10117 Berlin
 
19:00 Uhr Empfang
19:30 Uhr Gesprächsrunde
 
mit
Nina Goslar, ARTE-Filmredaktion im ZDF
Steffen Georgi, Dramaturg des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin
Naum Kleiman, ehem. Leiter des Sergej-Eisensteins-Archivs und des Filmmuseums Moskau
Frank Strobel, Künstlerischer Leiter der Europäischen FilmPhilharmonie
 
Moderation: Ulrich Wünschel, Leiter Dramaturgie und Werk, Europäische FilmPhilharmonie

 
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Copyright © 2016 European FilmPhilharmonic Institute - EFPI - GmbH
Alle Rechte vorbehalten.
Fotos:
FRANK STROBEL: ©Thomas Rabsch
IWAN DER SCHRECKLICHE: ©MOSFILM


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