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Corona-Krise in Kenia • Black lives matter
 
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Liebe Freundinnen und Freunde von Kanduyi Children e.V.,
 
wir hoffen, Sie und Ihre Lieben sind wohlauf und haben eine erholsame Sommerzeit.
 
Einige Bundesländer sind schon in den Sommerferien, andere folgen in den nächsten Tagen und Wochen. Eines steht für alle fest: Nach den Sommerferien wird der reguläre Schulbetrieb wiederaufgenommen. 
 
Leider sieht es in vielen ärmeren Ländern anders aus. Die Kinderhilfsorganisation „Save the Children“ warnt vor einem weltweiten Bildungsnotstand als Folge der Corona-Pandemie. Aktuell haben etwa eine Milliarde Kinder keinen Zugang zu Bildung, weil Schulen geschlossen sind.
 
Die Situation in Kenia

Derzeit gibt es in Kenia fast 19.000 registrierte Infektionsfälle. Die Zahl steigt rasant, obwohl schon seit März unter anderem Schulen und Universitäten geschlossen sind. Aus diesem Grund bleiben die meisten Bildungseinrichtungen bis Januar geschlossen. Bis dahin sollen wirksame Hygienekonzepte entwickelt werden. Das Schuljahr beginnt dann für alle Schüler*innen von vorne – als hätte es das Jahr 2020 nicht gegeben.
 
Verlauf der täglich bestätigten Neuinfektionen in Kenia. Die blaue Kurve zeigt den gleitenden Mittelwert der jeweils letzten sieben Tage. Quelle: Worldometer; basierend auf den Daten des kenianischen Gesundheitsministeriums.
Wir können zur Zeit schwer einschätzen, was die aktuelle Situation langfristig für unsere Arbeit vor Ort bedeutet. Einen Neustart des Schuljahres halten wir für fair und hoffen, dass so kein Kind benachteiligt wird.

In anderen Bereichen lockert Kenia die Corona-Maßnahmen jedoch bereits wieder, um die Wirtschaft zu retten. So sind zum Beispiel Reisen in und aus der Metropolregion Nairobi seit Kurzem wieder erlaubt. Nairobi gilt als Corona-Hotspot Kenias. Von dort könnte sich das Virus nun landesweit noch stärker verbreiten.
 
Für uns ist und bleibt das Wohl der Schüler*innen und Studierenden am wichtigsten. Wir sind dankbar, Sie als Unterstützer*innen an unserer Seite zu wissen und werden Sie auf dem Laufenden halten.

Unser Team in Bungoma tut derweil sein Bestes, um unseren Schützlingen in dieser schweren Zeit zu helfen. Das Team erkundigt sich nach ihrem Wohlbefinden, ermutigt sie weiterhin zu lernen und gibt ihnen Lernmaterialien. Mit gebührendem Abstand macht unsere Sozialarbeiterin Rebecca auch Hausbesuche – zum Beispiel bei Eliyah:
 
Eliyah vertraut auf Ihre Hilfe
 
Eliyah im Mai 2020

Eliyah ist das älteste von fünf Geschwistern. Seine Mutter ist alleinerziehend und könnte sich die teuren Schulgebühren nicht leisten – gerade jetzt, da es um die Wirtschaft des Landes so schlecht steht. Doch dank Ihnen muss Eliyah sich auch in dieser Situation nicht um seine Bildung sorgen. Sobald es wieder möglich ist, will er einen guten Schulabschluss machen, um seiner Familie eine bessere Zukunft zu ermöglichen.
 
Am liebsten möchte Eliyah Medizin studieren. Diesen Traum zu verwirklichen ist schwierig, jetzt wo es keinen Schulunterricht gibt. Doch Eliyah weiß sich zu helfen: Mit anderen Schüler*innen aus der Nachbarschaft hat er eine Lerngruppe gegründet. Die Jugendlichen helfen sich gegenseitig beim Lernen – mit Abstand, Masken und gemäß den Hygieneregeln.
 
Gegenüber unserer Mitarbeiterin Rebecca betont Eliyah, wie dankbar er für Ihre Unterstützung ist. Er wünscht sich sehr, dass auch andere bedürftige Kinder in Bungoma die Chance auf Bildung erhalten.
 
Ein weiteres Kind unterstützen

Black lives mattter

Neben Corona beschäftigte uns als Verein in den letzten Wochen auch das Thema Rassismus. Ausgelöst durch den Tod des Amerikaners George Floyd entbrannte eine weltweite Diskussion, die unserer Meinung nach überfällig war. Unser Vorstandsvorsitzender und Gründer Philip Oprong Spenner sprach unter anderem im „Hamburger Abendblatt“ und der „Hamburger Morgenpost“ über seine persönlichen Erlebnisse und Ideen.
 
Viele von Ihnen haben die Artikel bereits gelesen und sich mit eigenen Gedanken und Mut machenden Worten an uns gewandt. Wir danken Ihnen sehr dafür.

Unsere Schützlinge in Kenia scheinen sich nicht mit der aktuellen Bewegung beschäftigt zu haben und sind doch ein wichtiger Teil davon. „Wir fördern Bildung, Aufklärung und Empowerment für junge bedürftige Menschen in Kenia, weil auch für sie ein freies und selbstbestimmtes Leben zählt“, sagt Philip Spenner. „Black lives matter; darum geht es auch bei Kanduyi Children e.V.“
 
Gemeinsam schaffen wir eine bessere Zukunft, in der jedes Kind – unabhängig von Hautfarbe oder Herkunft – zur Schule gehen kann. Alle Spenden, die uns in den letzten Monaten erreicht haben, tragen dazu bei. Vielen Dank!
 
Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich und Ihre Liebsten auf.
 
Ihr Kanduyi Children Team
 
 
P.S.: Wenn Sie selbst aktuell nicht in der Lage sind finanziell zu helfen, können Sie uns zum Beispiel unterstützen, indem Sie Freunde und Bekannte auf uns aufmerksam machen.
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