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20.12.2017
Abrechnungsstichtag
Neues zu den HZV-Verträgen
Wissenswertes
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Ernährungsberatung in der Hausarztpraxis
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 Save the Date:
Hausärztetag 2018

Schulungstermine Q1/2018
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Gute Vorsätze tatsächlich umsetzen
HZV-Gewinnspiel
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Abrechnungsstichtag
Der Stichtag zur Übermittlung der Abrechnungsdaten für Q4/2017 ist der 05.01.2018! Bis dahin müssen alle Abrechnungsdaten aus Ihrer Praxis online an das HÄVG Rechenzentrum übermittelt worden sein.
Neues zu den HZV-Verträgen
Reminder Weiterentwicklung des HZV-Vertrags mit der AOK: Behandlung multimorbider Patienten
Am 01.10.2017 wurde im HZV-Vertrag mit der AOK aus den Pauschalen P4 und P4a die Versorgungsleistung Multimorbidität P4 und die ehemalige P4a ist entfallen. Die neue Versorgungsleistung Multimorbidität kann jetzt jedoch sogar zweimal pro Quartal und Patient abgerechnet werden, sofern dies an unterschiedlichen Tagen stattfindet!
Aktive Abrechnung
Für Sie in der Praxis bedeutet dies, dass Sie die P4 künftig aktiv mit der Abrechnungsziffer 56544 abrechnen müssen.
Die aktive Abrechnung gilt nur für den AOK BW HZV-Vertrag. Für den IKK classic Vertrag, den Bosch BKK und den BKK VAG Vertrag bleibt es bislang bei einer Buchung durch das Rechenzentrum. Für die IKK classic können Sie auch weiterhin die Liste Ihrer multimorbiden Patienten sortiert nach Anzahl der Krankheitsgruppen in Ihrer Vertragssoftware abrufen. Für die AOK, BKK VAG und Bosch BKK steht eine solche Unterstützung nicht zur Verfügung.
Hinweis: Seit Q4/2017 muss die Vertragssoftware eine neue Funktion bereitstellen. Diese listet Ihnen im Rahmen des AOK BW HZV-Vertrags alle in diesem Quartal bereits in Ihrer Praxis behandelten Patienten auf, die die Diagnose-Kriterien der P4 erfüllen.
Die Liste muss so aufbereitet sein, dass Sie auch die bereits von Ihnen abgerechnete Anzahl der P4-Ziffern des jeweiligen Patienten ausweist.
Anhand dieser Liste erkennen Sie, welche Patienten alle erforderlichen Diagnosen für die Abrechnung der Versorgungsleistung Multimorbidität P4 aufweisen, und können anhand dieser die einzelnen Patienten aufrufen - so müssen Sie nicht bei jedem einzelnen Patienten nachsehen, ob er drei entsprechende Diagnosen aus drei verschiedenen Krankheitsgruppen hat.
VKA-Therapie
Die Aufwandspauschale bei der dauerhaften VKA-Therapie 56092 darf für bei der AOK versicherte Patienten neben der Versorgungsleistung Multimorbidität abgerechnet werden und wird auch in voller Höhe vergütet!
Reminder Weiterentwicklung der HZV-Verträge mit der BKK VAG und Bosch BKK: VERAH® TopVersorgt - Behandlung multimorbider Patienten 
Seit dem 01.07.2017 besteht die Möglichkeit, Ihren Patienten mit höhergradiger Herzinsuffizienz bzw. Diabetes Mellitus Typ 2 mit Komplikationen im Rahmen des Programms VERAH® TopVersorgt eine zusätzlich vergütete, intensivierte Patientenbetreuung durch den Hausarzt bzw. die VERAH® zu bieten.
Der Ablauf des völlig unbürokratisch verlaufenden Programms in der Hausarztpraxis ist ganz einfach: Sie wählen selbst geeignete Patienten mit Herzinsuffizienz oder Diabetes mellitus Typ 2 (siehe Einschlussdiagnosen)  für das Programm aus, sprechen sie auf eine Teilnahme an und händigen diesen das Merkblatt zu VERAH® TopVersorgt (aus der Software abrufbar) aus. Möchte Ihr Patient mitmachen, wird die Teilnahme in der Patientenakte dokumentiert und die VERAH® übernimmt bestimmte Aufgaben in der Patientenbetreuung (um welche Aufgaben es sich dabei genau handelt, können Sie in Anhang 7 zu Anlage 14 der Vertragsunterlagen nachlesen. Diese finden Sie auf unserer Homepage unter: www.hausarzt-bw.de/vertragsunterlagen). Abgerechnet wird 1x pro Quartal mit der Ziffer 56565. Die maximale Programmdauer ist zunächst auf 8 Quartale festgesetzt, eine Verlängerung ist aber jederzeit möglich.
Vergütung: 50 € im ersten Quartal / 30 € in den Folgequartalen.
Nehmen Sie bereits an VERAH® TopVersorgt teil? Dann würden wir uns sehr über Ihr Feedback und Ihre ersten Erfahrungen bei der Umsetzung des Programms im Praxisalltag freuen!
Senden Sie uns Ihr Feedback einfach an:
mfa@hausaerzteverband.de
Wissenswertes
Hinweise zur Palliativmedizinischen Betreuung und Koordination P7
Die Palliativmedizinische Betreuung und Koordination P7 und der Palliativmedizinische Besuch P7a im Rahmen des AOK HZV-Vertrags dürfen auch ohne Urkunde der Landesärztekammer über die Anerkennung der Weiterbildung Palliativmedizin abgerechnet werden. Die Urkunde wird ausschließlich für den Qualifikationszuschlag P7b benötigt, der automatisch zugesetzt wird, sobald uns die Urkunde vorliegt.
Der Palliativmedizinische Besuch P7 darf auch bei Kontakt mit den Angehörigen, bei telefonischem Kontakt mit dem Patienten sowie bei einem Praxisbesuch abgerechnet werden. Neu: Auch bei Kontakt durch die VERAH wird die Leistung natürlich vergütet!
Jahresüberblick 2017
Im letzten Jahr hat sich viel getan - und unser Team in Stuttgart hat sein Möglichstes geleistet, um eine Weiterentwicklung der HZV-Verträge voranzutreiben und diese stetig an den Bedarf und die Realität in der Praxis anzupassen. 2017 war in dieser Hinsicht ein sehr erfolgreiches Jahr, weshalb wir die Neuerungen des letzten Jahres an dieser Stelle für einen besseren Überblick gerne noch einmal stichpunktartig auflisten möchten.
Sollten Sie nähere Informationen zu einem der Themen wünschen und etwas nachlesen möchten, gelangen Sie über die Links zu den jeweiligen MFA-Newslettern in unserem Archiv, in denen die Neuerungen ausführlich beschrieben wurden.

 
Q1/2017 
  • Launch unseres animierten Videos: Unser MFA-Fortbildungangebot in wenigen Minuten als Simpleshow erklärt
  • Die MFA-Onlineschulungen starten mit unserem MFA-Refresherseminar als Onlineformat
  • Mood-GYM: Am AOK HZV-Vertrag teilnehmende Ärzte haben nun die Möglichkeit, Patienten in der Praxis ein internetbasiertes, verhaltenstherapeutisches Selbsthilfeprogramm zur Unterstützung bei der Therapie von Depressions- und Angstsymptomen anzubieten
  • Hausärztetag 2017
  • Neues Schulungsformat: Praxisführung und Organisation in der HZV
  • Online-Einschreibung BKK Verbund
Q2/2017
Q3/2017
Q4/2017

Ausblick 2018
Sie sind schon gespannt auf die Neuerungen in 2018? Einen kleinen Ausblick geben wir Ihnen gerne schon heute:
  • Im Rahmen des AOK HZV-Vertrages wird ein sektorenübergreifendes Modellprojekt zur Optimierung des Einweis- und Entlassmanagement bei HZV-Versicherten starten: VESPEERA (Versorgungskontinuität sichern: Patientenorientiertes Einweisungs- und Entlassmanagement in Hausarztpraxen und Krankenhäusern). Durch VESPEERA sollen Versorgungslücken und Informationsbrüche zwischen Hausarztpraxis und Krankenhaus vermieden und dadurch Rehospitalisierungen vermindert werden. Das Projekt startet zunächst voraussichtlich in 8 Landkreisen: Heidelberg, Rhein-Neckar-Kreis, Stuttgart, Esslingen, Böblingen, Calw, Reutlingen und Ludwigsburg. Hausärzte aus den entsprechenden Landkreisen werden im Frühling 2018 weitere Informationen zu diesem Projekt erhalten.
  • Da unsere Onlineangebote bei Ihnen so gut ankamen, stecken wir schon mitten in der Planungsphase für weitere Schulungen und Infoveranstaltungen in unserem virtuellen Klassenzimmer.
  • Zudem wird es auch vor Ort wie immer neue Fortbildungsangebote speziell für Sie als MFA geben. Lassen Sie sich überraschen!

 
Save the Date: Hausärztetag 2018
Am 16. und 17. März ist es wieder soweit: Der 16. Baden-Württembergische Hausärztetag steht an und diesmal dreht sich alles um das Motto „Patientenversorgung – wer macht´s?“. Im Maritim Hotel in Stuttgart gibt es auch in diesem Jahr wieder ein Programm für die gesamte Praxis. Neben Informationsständen, einer Industrieausstellung und Snacks bieten wir Fortbildungen speziell für MFAs an. Diesmal haben Sie die Wahl zwischen:

MFA-Workshops:
  • Modul „Patienteneinschreibung“ (Referentin: Judith Kastner)
  • Modul „HZV-Abrechnung I“ (Referentin: Judith Kastner)
  • Modul „Heil- und Hilfsmittel“ (Referentin: Nicole Wöhr)
  • Modul "HZV-Abrechnung II" (Referentin: Nicole Wöhr)
Eine Beschreibung der Schulungsinhalte der einzelnen Module finden Sie hier.
 
Schulungen:
  • Praxisführung und Organisation in der HZV (Referenten: Ulrike Dumke-Thinius & Matthias Wöhr)
  • PraCMan-Einsteigerschulung (Referenten: Dr. Peter Gutöhrle & Siegrun Gutöhrle)
Ein Programmheft mit der Möglichkeit, sich für unsere Schulungen anzumelden sowie mit weiteren Informationen zu den Schulungsinhalten und dem Angebot auf dem diesjährigen Hausärztetag wird Ihnen Anfang des kommenden Jahres in die Praxis geschickt.
Schulungstermine Q1/2018
Sie möchten in Q1/2018 eine unserer MFA-Fortbildungen online oder vor Ort besuchen? Alle aktuellen Schulungstermine und Orte finden Sie wie immer in unserem Fortbildungskalender. Dort können Sie sich direkt mit nur wenigen Klicks auch gleich für das jeweilige Format anmelden. Wir freuen uns auf Sie!
Ernährungsberatung in der Hausarztpraxis
Die Feiertage stehen an und die Zeitschriften sind wieder voller Ernährungstipps, deren Ziel vornehmlich darin besteht, überflüssige Pfunde wieder loszuwerden. Doch neben Übergewicht, das zweifelsohne ein großes medizinisches Problem darstellt, gibt es auch zahlreiche andere Gründe, auf die eigene Ernährung zu achten. Für Ihre Patienten sind Sie als Hausarztpraxis bei Fragen hierzu im besten Fall die erste Anlaufstelle. In manchen Fällen hingegen bedarf es großer Achtsamkeit Ihrerseits, ernährungsbedingte Probleme festzustellen. Denn diese sind Ihren Patienten nicht unbedingt bewusst! Achten sollten Sie bei Ihren Patienten vor allem auf Über- und Untergewicht, Beschwerden, die auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten hindeuten könnten, sowie Situationen, in denen eine spezielle Diät erforderlich sein könnte, etwa bei bestimmten Krankheiten oder Schwangerschaft. Denn eine Fehlernährung kann langfristig sogar zu chronischen Krankheiten führen! Zu den Folgen einer Fehlernährung zählen:
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates (Osteoporose, Gelenkbeschwerden)
  • Erkrankungen des Verdauungs- und Stoffwechselsystems
  • Psychische Leiden (Depressionen)
Gewichtsprobleme
Haben Ihre Patienten einfach den Wunsch, ein paar Pfunde abzuspecken oder sich allgemein gesünder zu ernähren, können Sie sie auf eine ganze Reihe an Angeboten aufmerksam machen, die ihre gesetzlichen Krankenkassen vor Ort anbieten. Meist handelt es sich dabei um Gruppenangebote, in denen Ihre Patienten auf Gleichgesinnte treffen. Am besten stöbern Sie einfach einmal ein wenig auf den Internetseiten der Krankenkassen und legen sich die Kontaktdaten schon einmal bereit.
Ernährungsberatung bei medizinischen Problemen
Liegt ein medizinisches Problem vor, das sich durch die Ernährung beeinflussen lässt, ist eine individuelle Beratung des Patienten sinnvoll. Dies gilt beispielsweise für Lebensmittelunverträglichkeiten, Lebensmittelallergien oder Diabetes. In der Hausarztpraxis sollte in diesen Fällen zunächst eine Beratung und Untersuchung stattfinden.
Ist bei Beschwerden einer Unverträglichkeit nicht ganz klar, woher diese stammen, kann beispielsweise ein Ernährungstagebuch sinnvoll sein, das Sie gemeinsam mit dem Patienten überwachen. Denn  häufig ist Ihren Patienten gar nicht klar, dass bestimmte Stoffe in Nahrungsmitteln enthalten sind (wie etwa verstecke Laktose in Wurstwaren)! Gegebenenfalls sollten Allergietests durchgeführt werden, um die Ursache der Beschwerden zu identifizieren. Ist die Ursache ermittelt, können Sie in der Hausarztpraxis bereits erste Tipps zur Ernährungsumstellung geben und dem Patienten helfen, dadurch wieder an Lebensqualität zu gewinnen. Patienten, bei denen ein medizinisches Problem vorliegt, können zudem von einer individuellen Ernährungsberatung profitieren. Die gesetzlichen Krankenkassen unterstützen oft die ersten Beratungsstunden (wobei die Zuschüsse je nach Krankenkasse variieren), es lohnt sich daher, sich über die Konditionen der einzelnen Kassen zu informieren, um Ihren Patienten die benötigten Informationen mit auf den Weg zu geben. Bei einer individuellen Ernährungsberatung erhalten Ihre Patienten nicht nur auf ihr Problem abgestimmte Ernährungstipps, sondern der Berater führt eine umfassende Anamnese durch, der auch den allgemeinen Gesundheitszustand, die Einnahme von Medikamenten, Krankheitssymptome und die Lebenssituation des Patienten miteinbezieht.
Ihre Rolle als Hausarztpraxis
Ihre Rolle als Hausarztpraxis besteht vor allem darin, auf Probleme bei Ihren Patienten zu achten, die durch eine Ernährungsumstellung verbessert werden könnten. Im Bedarfsfall sollten Sie geeignete Angebote und Beratungsstellen vermitteln können. Wenden Sie sich hierfür am besten an die betreffenden Krankenkassen. Wichtig ist zudem, dass Sie den Fortschritt Ihrer Patienten überwachen und kontrollieren (etwa im Rahmen des Adipositas Moduls der BKK VAG und Bosch BKK). Denn: Manchmal verbergen sich hinter Ernährungsproblemen auch ganz andere Ursachen, die beispielsweise im psychosozialen Bereich liegen können. Als Hausarztpraxis, die ihre Patienten und deren Lebenssituation oft schon seit Jahren kennt, können Sie oft am besten herausfinden, ob in diesen Fällen etwa eine Psychotherapie mehr bringen könnte.


Mehr zum Thema "Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien" erfahren Sie in unseren MFA-Qualitätszirkeln in Q1/2018!
Gute Vorsätze tatsächlich umsetzen
Das neue Jahr steht vor der Tür und mit ihm- wer kennt sie nicht?!- die guten Vorsätze zum Jahreswechsel. Das neue Jahr steht oft für einen Neustart und wird gerne genutzt, um alte Gewohnheiten zu verändern und neue Verhaltensweisen im Alltag zu etablieren.
Zu den beliebtesten Vorsätzen gehören: Mehr Sport zu treiben, sich gesünder zu ernähren, mit dem Rauchen aufzuhören, sich mehr Zeit für die Familie zu nehmen, pünktlicher zu werden und und und…
Doch egal ob es sich um klassische oder individuellere Vorsätze handelt; eines haben die meisten guten Vorsätze gemeinsam: Sie halten nicht besonders lange an und werden selten verwirklicht. Doch es gibt ein paar einfache Strategien, die helfen, Ihre Vorsätze auch wirklich in die Tat umzusetzen!
1. Vorsatz als SMARTES Ziel definieren
Ein Vorsatz ist zunächst  immer etwas Unverbindliches,  eher ein  bestimmtes Vorhaben oder ein Wunsch. Sie nehmen sich beispielsweise vor, ein paar Kilos abzunehmen.  Was aber bedeutet "ein paar Kilos", bis wann wollen Sie diese Kilos verlieren und auf welchem Weg?
Für die Formulierung von Zielen hat sich das sogenannte SMART-Modell bewährt:  SMART steht dabei für S = spezifisch, M = messbar, A = attraktiv, R= realistisch und T = terminiert.
SPEZIFISCH
Viele Menschen scheitern an ihren Vorsätzen, weil sie zu unkonkret formuliert sind. Wichtiger ist es, genau zu überlegen, wann und auf welche Weise man seinen Vorsatz in die Tat umsetzen will. Lautet der Vorsatz beispielsweise "Ich will gesünder leben“, wäre eine mögliche Zieldefinition: "Ich verbringe jeden Tag eine halbe Stunde an der frischen Luft und esse jeden Tag fünf Portionen Obst und Gemüse".
MESSBAR
Das Ziel muss überprüfbar sein! Nur so können Sie feststellen, ob Sie Ihr Ziel erreicht haben oder zumindest einen Teilschritt geschafft haben und so dem  Ziel einen Schritt näher gekommen sind.  Wenn man sich vornimmt, mehr Sport zu machen, kann man schlecht messen, ob man sein Ziel erreicht hat. Denn was genau bedeutet "mehr Sport"? Und aufgrund der Unklarheit darüber, ob man sein Ziel erreicht hat, bleibt auch der Erfolg aus.
ATTRAKTIV
Sie müssen in Ihrem Vorsatz selbst eine positive Komponente sehen! Wenn Ihr Partner beispielsweise ständig an Ihrer Figur herumnörgelt, Sie sich aber eigentlich wohl in Ihrem Körper fühlen, werden Sie Ihren inneren Schweinehund nicht so leicht überwinden können. Sind Sie aber selbst unzufrieden und wollen endlich wieder in Ihre Lieblingsjeans passen, fällt Ihnen der Schritt zur Veränderung leichter.
REALISTISCH
Stecken Sie sich Ihre Ziele nicht zu hoch, denn diese sind oft von Anfang an zum Scheitern verurteilt! Wer als Couch-Potato fünf Mal die Woche Sport treiben will, wird schnell merken, dass das im Alltag nicht umsetzbar ist. Ein zu hohes, unerreichbares Ziel verleitet eher dazu, vorzeitig aufzugeben.  Dagegen motiviert ein niedrigeres Ziel, das Sie sicher erreichen können, viel mehr durch seine (Teil-) Erfolge.  
TERMINIERT
Zu jedem Ziel gehört eine klare Terminvorgabe, bis wann das Ziel erreicht werden soll. Jedes noch so genau beschriebene Vorhaben macht nur Sinn, wenn ein Endzeitpunkt definiert ist.
2. Vorsätze schriftlich festhalten
Wenn Sie Ihr Ziel gedanklich in klare Worte gefasst haben, hilft es oft, sich das Ziel auf ein Blatt Papier aufzuschreiben und an einen gut sichtbaren Ort aufzuhängen. Während des Schreibens befasst man sich noch einmal intensiver mit dem guten Vorsatz und dabei steigt das Gefühl einer inneren Verpflichtung. Hängen Sie sich diesen Zettel beispielsweise an die Kühlschranktür. So wird jeder Griff in den Kühlschrank zum Appell an Ihr schlechtes Gewissen.
3. Vorsätze positiv formulieren
Verwenden Sie keine Verneinungen in Ihren guten Vorsätzen. Das menschliche Gehirn kann Befehle mit Negationen wie "nicht" und "kein" nicht verarbeiten. Ein Beispiel: Stellen Sie sich jetzt keinen pinken Elefanten vor! Und an was denken Sie jetzt? Genau, an den pinken Elefanten! Deshalb: formulieren Sie Ihr Ziel immer bewusst positiv!   
4. Vorsätze teilen und Unterstützung suchen
Behalten Sie Ihre guten Vorsätze nicht für sich, sondern weihen Sie ruhig die Familie, Freunde, aber auch Arbeitskollegen und andere Bekannte in Ihren Plan ein. Dadurch steigt der Druck, die Absichten auch tatsächlich umzusetzen und Sie fühlen sich gleich viel stärker verpflichtet. Wenn beispielsweise alle wissen, dass man sich das Rauchen abgewöhnen will, dann wird der/ dem neuen Nicht-RaucherIn auch keine Zigarette mehr angeboten werden. Sinnvoll ist es außerdem, sich andere Mitstreiter zu suchen, die ein ähnliches Ziel verfolgen. So kann man sich gegenseitig motivieren und wertvolle Tipps geben.
Probieren Sie es aus - der erste Schritt ist oft der schwerste! Und wenn Sie es nicht gleich auf Anhieb schaffen, ist das kein Grund zu verzweifeln: Denn nicht nur der erste Tag im Jahr bietet Chancen, sein Leben zu verändern, sondern auch die restlichen 364Tage.
HZV-Gewinnspiel
Natürlich möchten wir unseren MFA-Newsletter diesmal nicht beenden, ohne Ihnen noch unsere Weihnachtswünsche mit auf den Weg zu geben. Und diesmal verbinden wir sie gleich mit unserem HZV-Gewinnspiel! 

Unsere Weihnachtskarte scheint hier doppelt abgebildet zu sein - doch nur auf den ersten Blick! Bei genauerem Hinsehen erkennt man einige Unterschiede auf den beiden Bildern.
Unsere Gewinnspielfrage lautet diesmal daher natürlich:
Wie viele Unterschiede finden Sie?

Senden Sie die richtige Lösung einfach bis zum 28.02.2018 per E-Mail an: mfa-newsletter@hausaerzteverband.de.

Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Zu gewinnen gibt es diesmal einen Douglas Gutschein in Höhe von 100 Euro.
Gewinnerin des HZV-Gewinnspiels 04-2017
In unserem letzten Gewinnspiel stellten wir Ihnen Fragen rund um die Neuerungen im Zuge der Weiterentwicklung des AOK HZV-Vertrags.
 
Und so lauten die richtigen Antworten:

1. Um wie viele Euro wurde die P1 erhöht? (Ohne Kooperationszuschlag): Um 7,- € (auf 72,- €)
2. Welche Ziffern entfallen ab dem 01.10.2017? Die Unvorhergesehene Inanspruchnahme im AOK Vertrag – Ziffer 01100 und 01101
3. Welche Diagnose muss bei der Palliativabrechnung verschlüsselt werden? Die Palliativbehandlung (Z51.5G) + eine kausale Erkrankung
4. Welche Leistungen dürfen ab dem 01.10.2017 gleichermaßen von Arzt und VERAH abgerechnet werden? Die P4 (AOK) Ziff. 56544 und der palliativmedizinische Besuch – P7a (Ziff. 56872-56875 u. 56876/56877)
 
Unter allen richtigen Einsendungen ausgelost wurde Britta Rhode.
Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn!
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Außerdem freuen wir uns wie immer auf Ihr Feedback und Ihre Themenwünsche für die kommenden Ausgaben. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an: 
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Herzliche Grüße
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